Die SPD-Stadtratsfraktion will eine neue Surfwelle im Tucherpark

06. August 2019

Ein Projekt-Team der Hochschule für angewandte Wissenschaften München hat kürzlich ein Konzept für eine neue Surfwelle im Eisbach vorgestellt. Die SPD im Rathaus will diese ermöglichen, der Oberbürgermeister soll die Idee unterstützen.

Mit der Umsetzung einer neuen Surfwelle im Eisbach soll möglichst noch heuer begonnen werden – das fordert die SPD-Stadtratsfraktion heute in einem Antrag. Konkret ist das Ziel, mit der Beantragung einer wasserrechtlichen Bewilligung das Verfahren zur Projektumsetzung in Gang zu bringen. Oberbürgermeister Dieter Reiter soll sich entschieden dafür stark machen, alle beteiligten Stellen zusammenzubringen, damit Hürden, die dem Projekt entgegenstehen, zeitnah erörtert und Lösungen gefunden werden können.

Dazu sagt die stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl, Sprecherin für Sportpolitik:

„Die neue Welle wäre eine echte Bereicherung für unsere Stadt. Neben der weltweit bekannten und vor allem Profis vorbehaltenen Eisbachwelle hätten wir damit die Chance auf die so lange ersehnte, dauerhafte Anfängerwelle in der Heimatstadt des Flusssurfens. Die SPD ist seit Jahren der feste Ansprechpartner der Surf-Community und jetzt setzen wir uns auch für dieses Projekt ein. Wir wollen gemeinsam mit dem Oberbürgermeister die politische Unterstützung für die Idee liefern und im Dialog mit allen beteiligten Lösungen für die noch offenen Fragen finden.“

SPD-Stadträtin Kathrin Abele, stellv. Sprecherin für Sportpolitik, sagt:

„Die Idee der Studierenden überzeugt: An einer bestehenden Schwelle im Eisbach können zwei umweltschonende Wasserkraftturbinen installiert und dabei durch weitere Einbauten auch eine Welle fürs Surfen erzeugt werden. Wir wollen, dass diese Idee noch in diesem Jahr angepackt wird. Dazu braucht es ein konstruktives Herangehen: Wo im Moment noch Hürden gesehen werden, wollen wir Lösungen finden. Der Oberbürgermeister soll die Verwaltung beauftragen, diese gemeinsam mit den Grundstückseigentümern und weiteren Beteiligten zu erarbeiten.“

Den entsprechenden Antrag finden Sie hier.

Die stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl (r.) und SPD-Stadträtin Kathrin Abele mit Wolfrik Fischer von der Interessengemeinschaft Surfen München
Die stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl (r.) und SPD-Stadträtin Kathrin Abele mit Wolfrik Fischer von der Interessengemeinschaft Surfen München