Rathaus-SPD: Forstwirtschaft statt Kiesabbau im Forst Kasten prüfen

08. August 2019

Die SPD-Stadtratsfraktion will prüfen, ob weiterer Kiesabbau im Forst Kasten verhindert werden kann. Dazu soll das Sozialreferat alternative Einnahmequellen für die Heiliggeistspital-Stiftung, der die Einnahmen aus dem Kiesabbau zufließen würden, eruieren.

Einen entsprechenden Antrag stellte die Fraktion heute.

Dazu sagt die stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl:

„Die Menschen in den umliegenden Würmtaler Gemeinden, aber auch viele Münchnerinnen und Münchner wollen die betreffende Waldfläche im Forst Kasten als Naherholungsgebiet erhalten. Wir können diesen Wunsch absolut nachvollziehen und wollen nach Möglichkeit Forstwirtschaft statt Kiesabbau auf dem 9,5 Hektar großen Areal. Deshalb soll geprüft werden, ob die Stadt als Stiftungsverwalterin des Grundstockvermögens der Heiliggeistspital-Stiftung veranlassen kann, dass die derzeit anstehende Vergabe zum Kiesabbau gestoppt und auch künftig kein weiterer Kiesabbau geplant wird.

Gleichzeitig muss der Unterhalt des Heilig-Geist-Spitals und die Unterstützung der darin wohnenden Seniorinnen und Senioren unbedingt sichergestellt werden. Das Sozialreferat soll deshalb aufzeigen, ob es möglich ist, andere Einnahmemöglichkeiten für die Heiliggeistspital-Stiftung zu erschließen. Damit könnte ermöglicht werden, vom Kiesabbau abzusehen.“