SPD: Taxigewerbe als Bestandteil des ÖPNV in München sichern

09. September 2019

Die SPD-Stadtratsfraktion will das Angebot des Taxigewerbes in München sichern und dessen Qualität verbessern. Gleichzeitig fordert die Fraktion, private Anbietern wie ,Uber‘ intensiver zu kontrollieren.

Einen entsprechenden Antrag stellt die Fraktion heute.

Dazu sagt SPD-Stadtrat Christian Vorländer, Initiator des Antrags:

„Taxis sind ein Teil des öffentlichen Nahverkehrs in München, sie ergänzen U- und S-Bahn, Bus und Tram. Dieses Angebot wollen wir sichern und weiter verbessern. Mehr Sauberkeit und Freundlichkeit sollen das Taxi fahren noch attraktiver machen, eine Offensive für mehr Kundenorientierung gestartet werden.

Mit seiner besonderen Funktion ist das Taxigewerbe auch an klare Vorschriften gebunden, etwa zur Beförderung, aber auch bei den Preisen oder beim Lohn fürs Personal. Für private Anbieter gelten bei weitem weniger strenge Regeln – und offenbar werden selbst diese häufig nicht eingehalten. Das Problem: Die Kontrollen sind derzeit völlig ungenügend. Aber auch Anbieter wie ,Uber‘ haben sich an die gesetzlichen Vorschriften zu halten. Ansonsten fliegen sie raus. Wir setzen uns für ein gutes, zuverlässiges und faires Angebot im Münchner Nahverkehr ein – und gegen Versuche, das Angebot für schnelles Geld zu gefährden.“