SPD-Erfolg: Günstiges Parken für Hebammen, soziale Dienste und ÄrztInnen

01. Oktober 2019

Auf Initiative der SPD-Stadtratsfraktion hat der Kreisverwaltungsausschuss des Stadtrats heute beschlossen, Hebammen in der Wochenbettbetreuung, Mitarbeitenden von Pflege- und sozialen Diensten im Einsatz sowie ÄrztInnen für Hausbesuche ein ermäßigtes Parkticket für 30 Euro im Jahr zu ermöglichen.

Bisher fielen hierfür 100 (Hebammen, sozialer Dienst) beziehungsweise 230 Euro (ÄrztInnen) pro Jahr an.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Kathrin Abele, gesundheitspolitische Sprecherin:

„Wer Menschen in München daheim versorgt, soll dafür möglichst gute Bedingungen vorfinden. Deshalb haben wir uns dafür eingesetzt, dass Hebammen in der häuslichen Schwangerschaftsvorsorge oder in der Wochenbettbetreuung möglichst kostenfrei parken können. Das Kreisverwaltungsreferat hat auf unsere Initiative hin die rechtlichen Möglichkeiten geprüft, mit einem sehr guten Ergebnis: Die Stadt kann Hebammen, Mitarbeitenden sozialer Dienste wie Pflegediensten sowie Ärztinnen und Ärzten auf Hausbesuch eine ermäßigte Gebühr fürs Parken von 30 Euro pro Jahr anbieten. Das ist eine deutliche Reduzierung. Mit der Sonderparkerlaubnis, die dafür ausgestellt wird, darf man sich auch auf Anwohnerparkplätze stellen. Gerade für die genannten Dienste ist es wichtig, nicht zu viel Zeit mit der Parkplatzsuche zu verbringen. Die gesparte Zeit ist viel besser bei den Müttern und Kindern, den zu Pflegenden oder den Patientinnen und Patienten aufgehoben.“