Plätze neu gestalten: SPD-Initiative für mehr Bürgerbeteiligung wird Standard

08. Oktober 2019

Die SPD-Stadtratsfraktion treibt die Neugestaltung mehrerer Münchner Plätze voran: Während einige bereits im Umbau sind, etwa der Willibaldplatz in Laim oder der Bonner Platz in Schwabing-West, sind andere noch in Vorbereitung. Der Bauausschuss des Stadtrats hat heute beschlossen, das durch die SPD-Initiative neu entwickelte Verfahren der Bürgerbeteiligung dabei zum Standard zu machen.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Renate Kürzdörfer, Sprecherin im Bauausschuss:

„Münchens Plätze werden schöner – und die Bürgerinnen und Bürger reden dabei mit. Die SPD will Plätze aufwerten, die mehr Aufenthaltsqualität bieten können und dabei von Anfang an die Menschen im Stadtviertel einbeziehen. Das haben wir gefordert, zusammen mit den konkreten Beispielen Willibaldplatz, den Platz Alto-/Ubostr./Giglweg, den St.-Pauls-Platz, den Platz Rosenheimer Str./Lilien-/Zeppelinstraße und rund um das Siegestor.

Jetzt ist das Baureferat an diesen Stellen bereits in der Umsetzung – und das neue Verfahren einer frühzeitigen und regelmäßigen Bürgerbeteiligung, das die SPD eingefordert hatte, wird Standard. Aktuell ist die Neugestaltung folgender Plätze in Planung: Barer Straße / Ecke Nordendstraße, Esperanto-, Europa-, Loretto- und Bonner Platz.“

SPD-Stadträtin Dr. Constanze Söllner-Schaar, stellv. Sprecherin im Bauausschuss, sagt:

„Die Bürgerbeteiligung besteht dabei aus drei Schritten. Zunächst wird eine Grundlage für die Diskussion geschaffen, mit Analysen, Anregungen und Skizzen. Es soll deutlich werden, welche Potenziale es gibt, aber auch welche Anforderungen zu beachten sind. Im zweiten Schritt formulieren Bürgerinnen und Bürger, was ihnen wichtig ist. Das passiert auch in Abstimmung mit den Bezirksausschüssen. Und im dritten Schritt werden die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung in die Studie zur Vorplanung eingearbeitet. Dabei soll nicht einer konkreten Gestaltung vorgegriffen, sondern deutlich werden, wie ein Konzept für den Platz aussehen könnte.

Wir freuen uns sehr, dass unser Wunsch nach mehr und frühzeitiger Bürgerbeteiligung umgesetzt wird und die Stadt gemeinsam mit den Menschen im jeweiligen Stadtteil die nächsten Plätze neu denkt und neu gestaltet.“