Sportstätte mit Zukunft: SPD für Sanierung der Olympia-Regattaanlage

06. November 2019

Der Sportausschuss des Stadtrats hat heute mit den Stimmen der SPD-Stadtratsfraktion ein Planungskonzept für die Sanierung der Olympia-Regattaanlage mit Unterkünften sowie der Einfachsporthalle beschlossen.

der Sportausschuss des Stadtrats hat heute mit den Stimmen der SPD-Stadtratsfraktion ein Planungskonzept für die Sanierung der Olympia-Regattaanlage mit Unterkünften sowie der Einfachsporthalle beschlossen. Diese wird in zwei Einzelmaßnahmen aufgeteilt. Für die erste Baumaßnahme wurde die Finanzierung in Höhe von rund 61 Millionen Euro beschlossen. Die Ausführungsgenehmigung sowie vorbereitende Baumaßnahmen sind für 2021 geplant. Die Regattaanlage soll Stätte der Ruderwettbewerbe den European Championships im Jahr 2022 sein, für deren Austragung sich die Stadt München beworben hat.

Dazu sagt die SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl:

„Die Regattaanlage ist mehr als ein olympisches Erbe: Sie ist eine lebendige Stätte des Münchner Sports. Damit sie das bleibt und weiterhin Athletinnen und Athleten im Spitzen- ebenso wie im Freizeitsport als Trainings- und Wettkampfort dienen kann, muss die Anlage dringend saniert werden. Die Planungen dazu haben sich in den letzten Jahren gezogen. Und dass die Anlage im vergangenen Jahr unter Denkmalschutz gestellt wurde, macht die Sanierung nicht einfacher. Aber nicht nur die historische, sondern vor allem die aktuelle und künftige Bedeutung der Anlage für den Ruder- und Kanusport sind es wert, in diese zu investieren. Die SPD hat deshalb heute im Sportausschuss für das Planungskonzept und die Finanzierung der ersten Baumaßnahme gestimmt. Uns ist es wichtig, die Regattaanlage nicht nur zu erhalten, sondern sie zu einer Sportstätte mit Zukunft zu machen.“

SPD-Stadträtin Julia Schönfeld-Knor sagt:

„Wir wollen diese weltbekannte Sportstätte erhalten und dort beste Bedingungen für den Wassersport bieten. Die gemeinsame Verantwortung für das olympische Erbe war in der Vergangenheit ein wichtiger politischer Aspekt für die Mitfinanzierung durch Bund und Land. Die Regattaanlage liegt nur teilweise auf Münchner Stadtgebiet. Uns ist die Sanierung wichtig, deswegen haben wir heute auch eine entsprechende Finanzierung der ersten Baumaßnahme beschlossen. Wir sehen aber durchaus auch den Freistaat in der Verantwortung, der sich an den Kosten beteiligen sollte. Der Auftrag an die Stadt, den Freistaat hierzu aufzufordern, wurde per Änderungsantrag von der SPD gestellt und vom Ausschuss beschlossen.“