Raum, Auftritte, Förderung: Das will die SPD für junge Münchner Bands

09. Januar 2020

Neue Möglichkeiten für Auftritte, Proberäume an ungewöhnlichen Orten und mehr Mittel für die Förderung der Pop-Musik – die SPD stellt ein Antragspaket.

Das Antragspaket umfasst drei konkrete Initiativen:

  • Mehr Auftrittsmöglichkeiten für junge Bands: Das Kulturreferat soll beispielsweise Kneipen und Stadtteilkulturzentren unterstützen, die solche Auftritte ermöglichen. Außerdem soll ein Festival für Nachwuchs-Bands unterstützt werden.

  • Bandproberäume unter der Donnersbergerbrücke und an ähnlichen Orten: Auf der städtischen Fläche an der Ecke Trappentreu-/Landsberger Straße sollen Container mit Proberäumen errichtet werden. Es soll ein Betriebskonzept (Vergabe, Zugang, etc.) erarbeitet werden, das auch auf andere Orte übertragbar ist.

  • Pop-Förderung erhöhen: Das Kulturreferat soll einen Vorschlag unterbreiten, in welchem Maß Stipendien und Programmförderungen erhöht werden können. Außerdem soll ein Konzept zur Unterstützung von Support-Bands erarbeitet werden.

Dazu sagt SPD-Stadträtin Julia Schönfeld-Knor, stellv. kulturpolitische Sprecherin:

„Münchens Popmusikszene ist enorm vielfältig, spannend und lebendig. Die aktuellen Mittel der städtischen Pop-Förderung werden der Vielfalt an Bands mit hoher Qualität nicht gerecht. Gerade Nachwuchsbands tun sich auch mit der hohen Flächenkonkurrenz schwer. Wir wollen Stadtteilkulturzentren und Kneipen unterstützen, die jungen Bands Auftritte ermöglichen. Die soll erhöht werden.“

SPD-Stadträtin Kathrin Abele sagt:

„Wir wollen jungen Bands Räume und Chancen ermöglichen, dafür setzen wir uns seit Jahren mit Erfolg ein. So wie sich die Stadt verändert, so braucht es auch neue kreative Lösungen. Proberäume an Orten, die für andere Nutzungen als zu ,unwirtlich‘ erscheinen, sind eine ideale Ergänzung, mit der sich ungeahnte Räume in den Stadtviertel auftun lassen.“