Schulen fit für den Corona-Winter machen

07. September 2020

An diesem Dienstag beginnt die Schule – und schon jetzt ist klar, dass es coronabedingt ein besonderes Schuljahr wird. Die SPD/Volt-Stadtratsfraktion wünscht allen Schüler/innen, Lehrkräften und Eltern einen guten und erfolgreichen Schulstart. Gleichzeitig fordert sie, den Schulbetrieb schon jetzt fit zu machen für die kalte Jahreszeit, für etwaiges Homeschooling und Gruppentrennungen. So könnten Lüftungsgeräte für eine bessere Luft in den Klassenzimmern sorgen. Zudem braucht es verlässliche Lösungen für die Eltern, falls es wieder zu Schulschließungen kommt.

Einen guten Start ins neue Schuljahr wünscht Julia Schönfeld-Knor, die bildungspolitische Sprecherin der SPD/Volt-Stadtratsfraktion. Und fordert gleichzeitig, die Schulen fit für den Corona-Winter zu machen.
Einen guten Start ins neue Schuljahr wünscht Julia Schönfeld-Knor, die bildungspolitische Sprecherin der SPD/Volt-Stadtratsfraktion. Und fordert gleichzeitig, die Schulen fit für den Corona-Winter zu machen.

Wegen der Corona-Pandemie hatten die Schulen erst wochenlang geschlossen, die Eltern mussten ihre Kinder daheim unterrichten und die Lehrer kreative Lösungen finden, um den Stoff über die Distanz dennoch zu vermitteln. Auch danach war an eine Rückkehr zum normalen Unterricht erst einmal nicht zu denken. Keine leichte Zeit für Münchner Familien, Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen – umso verdienter war die Auszeit in den Sommerferien.

Wenn die Schüler/innen und Lehrkräfte jetzt wieder an die Schulen zurückkehren, wird vieles noch anders sein: Maskenpflicht, reduzierter Sport- und Musikunterricht sowie Abstands- und Hygieneregeln. Aus den Erfahrungen der vergangenen Monate aber lassen sich Schlüsse ziehen. So fordert die SPD/Volt-Stadtratsfraktion, schon jetzt an den Winter zu denken und die Klassenzimmer rechtzeitig mit Lüftungsanlagen auszustatten, wo dies nötig ist. Auch braucht es verlässliche Lösungen für Eltern, wenn die Kinder wieder öfter zu Hause bleiben müssen. Denkbar wären hier etwa flexible Modelle, die es berufstätigen Müttern und Vätern erlauben, im Bedarfsfall auf ein Betreuungsangebot zurückzugreifen.

Dazu sagt die bildungspolitische Sprecherin Julia Schönfeld-Knor:

„Wir sind dankbar, dass sich die Mitarbeiter/innen an Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in der jetzigen schwierigen Lage mit so viel Einsatz um die Kinder und Jugendlichen kümmern. In dieser Situation dürfen wir sie nicht allein lassen. Wir fordern daher, schon jetzt an den anstehenden Winter zu denken und entsprechende Lüftungskonzepte zu prüfen. Lüftungsanlagen können zum Beispiel helfen, die Infektionsgefahr im Klassenzimmer zu senken.“

Die jugendpolitische Sprecherin Lena Odell sagt:

„Da die Corona-Fälle wieder steigen, treibt viele Eltern die Angst vor neuerlichen Kita- und Schulschließungen um. Wir brauchen hier verlässliche Angebote und schnelle unbürokratische Hilfe. Die Kinder-Krank-Tage wurden unter anderem auf Initiative der Münchner SPD bereits erhöht und die Einrichtungen handhaben es nicht mehr so streng, wenn ein Kind mit Schnupfnase gebracht wird. Wir appellieren aber an alle Eltern, ihre Kinder bei ernsthafteren Erkrankungen wirklich zu Hause zu lassen – zum Schutze aller.“