Neuen Kongressstandort in München prüfen

Foto: Lindemann

12. Oktober 2020

München braucht ein neues Tagungszentrum mit flexiblen Räumlichkeiten, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Davon ist die SPD/Volt-Stadtratsfraktion überzeugt. In einer Studie soll das Referat für Arbeit und Wirtschaft nun klären, welche Potenziale es in der Stadt gibt und welche Finanzierungsmodelle möglich wären.

München leidet unter der Corona-Krise: Der Kongress- und Tagungstourismus ist vor der Pandemie ein wichtiges Standbein der Wirtschaft in der Stadt gewesen. Doch jetzt liegen Geschäftsreisen und Tourismus nahezu brach. Um die Zukunftsfähigkeit des Kongressstandorts Münchens und damit auch die Arbeitsplätze dort zu sichern, soll das Referat für Arbeit und Wirtschaft eine Studie zu den Perspektiven erstellen.

SPD/Volt schlägt vor, insbesondere ein neues Tagungszentrum zu prüfen, das neben einer Kongresshalle abtrennbare Räume für separate Meetings bietet. Ein solches Angebot fehlt derzeit in der Stadt, wird aber an einem modernen Tagungsstandort dringend benötigt. Die Messe München soll in die Studie einbezogen und selbst auf ihr vorhandenes Potenzial für Tagungen überprüft werden.

Dazu sagt Christian Müller, Vorsitzender der SPD/Volt-Stadtratsfraktion:

„SPD/Volt setzt sich dafür ein, dass München ein bedeutender Standort für Kongresse bleibt, auch unter Corona-Bedingungen. Dazu sind, auch im Interesse der Hotellerie und Gastronomie, attraktive und vor allem zentrale Standorte notwendig. Die von uns beantragte Studie soll Potenziale und Finanzierungsfragen klären.“