Altstadt ohne Autos? Das geht gut.

Foto: Susie Knoll

19. November 2020

SPD/Volt verfolgt das Ziel einer autoreduzierten Altstadt. Dem ist die Stadt heute wieder ein großes Stück nähergekommen. Mit großer Mehrheit hat der Stadtrat in seiner Vollversammlung ein neues Konzept für das Tal zwischen Marienplatz und Isartorplatz beschlossen. Bis Juni 2021 wird ein großer Teil der Stellplätze umgewandelt, damit die Aufenthaltsqualität steigt. Besonders freut SPD/Volt die Unterstützung, die nun von BMW kommt.

Zwischen Marienplatz und Isartor werden Aufenthaltsbereiche ohne Konsumzwang, aber mit Mobilitätsstationen, Lieferzonen und Behindertenparkplätze entstehen. Auch die anderen Straßen der Altstadt werden bis 2025 ein neues Gesicht bekommen. Das Parken an der Oberfläche ist dann nur noch für Lieferverkehr und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen möglich.

Unterstützung erhält die Stadt für diesen Ansatz nun von BMW. Das Unternehmen hat soeben nicht nur angekündigt, die Produktion im Stammhaus auf Elektroautos umzustellen. Der Vorstandsvorsitzende Oliver Zipse erklärt laut Süddeutscher Zeitung gestern in Berlin, dass er es „für sehr sinnvoll“ halte, den Bereich innerhalb des Altstadtrings in München autofrei zu machen. „Wir wollen ja lebendige Innenstädte!“, erklärte er. SPD/Volt freut sich über diese Rückendeckung aus der Autobranche.

Dazu sagt Nikolaus Gradl, verkehrspolitischer Sprecher der SPD/Volt-Fraktion:

„Bei der Mitarbeitermobilität geht BMW neue Wege. Es freut uns umso mehr, wenn auch der Vorstandsvorsitzende von BMW das Ziel einer autoreduzierten Altstadt so ausdrücklich unterstützt. Der Stadtrat wird in den kommenden Monaten die entsprechenden Beschlüsse treffen, dass dieses Ziel bis 2025 realisierbar ist.“