Skate- und Bike-Szene braucht auch kurzfristig Flächen

Foto: Susie Knoll

20. November 2020

Die SPD/Volt- Fraktion im Münchner Stadtrat nimmt die Anliegen der Skater/innen und Biker/innen ernst. Deshalb verfolgt sie eine Strategie mit zwei Hauptsträngen: Zum einen wird mit dem jetzt vorgelegten Konzept für ein Actionsportzentrum eine feste Sportstätte geschaffen. Zum anderen soll die Stadtverwaltung aber auch kurzfristig einen überdachten Ort für die Szene in diesem Winter zur Verfügung stellen.

Das Actionsportzentrum kann nach intensiven Verhandlungen doch kommen. Heute hat Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) das Konzept für das Indoor-Sportareal in Pasing vorgestellt. Die Stadt schafft damit langfristig ein modernes Zuhause für die Szene, das auch im Winter und bei schlechtem Wetter gut für den Sport nutzbar ist.

Gleichzeitig aber brauchen wir eine zeitnahe Lösung. Das hat der Protest der Szene erneut verdeutlicht, nachdem das Kommunalreferat den Abriss der selbstgebauten Skateanlage am stillgelegten Olympiabahnhof veranlasst hatte. Der Bedarf ist riesig. Gerade junge Menschen wohnen in München oft in beengten Verhältnissen und brauchen in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Home-Office Freiräume.

Bis Mitte Dezember soll die Stadtverwaltung daher auf Bitten von SPD/Volt und Die Grünen – Rosa Liste Vorschläge erarbeiten, wo den Skater/innen und Biker/innen überdachte Flächen zur Verfügung gestellt werden können, die diese dann in Zusammenarbeit mit der Verwaltung selbst entwickeln können.

Dazu sagt die sportpolitische Sprecherin der SPD/Volt-Fraktion, Kathrin Abele:

„In München hat nicht nur die Hochkultur Platz. Uns sind auch die Subkulturen wichtig, die unsere Stadt so vielfältig und lebenswert machen. Bis das Actionsportzentrum in Pasing fertig ist, brauchen wir jetzt eine schnelle Lösung für die Skaterinnen und Skater. Eine wintertaugliche, überdachte Fläche, die sich für den Sport eignet und die nicht gesundheitsgefährdend ist. Die werden wir gemeinsam mit der Szene entwickeln.“