Mehr Geld für das Engagement in den Stadtvierteln

Foto: Susie Knoll

04. Mai 2021

Die Bezirksausschüsse erhalten in diesem Jahr 1,2 Millionen Euro mehr Budget. Das hat der Finanzausschuss des Stadtrats auf Initiative der SPD/Volt-Fraktion in seiner Sitzung am Dienstag beschlossen. Damit steht den örtlichen Gremien mehr Geld für die Förderung von sozialen Projekten, Kunst, Kultur und Sport zur Verfügung. SPD/Volt setzt ein Zeichen für die Initiativen und das Engagement in den Stadtvierteln.

Kleine Initiativen, Kunst- und Sportvereine, Kulturhäuser und Sozialverbände – alle profitieren bei kleineren oder größeren Aktionen von der Möglichkeit, bei „ihrem“ Bezirksausschuss eine Förderung zu beantragen. Viele Veranstaltungen und kleine Investitionen werden erst mit Mitteln aus dem Stadtbezirksbudgets möglich. Schnell kann auch unterjährig eine gute Ausstellung gezeigt, ein Film gedreht, ein Sommerfest veranstaltet oder auch ein Spielplatz ausgestattet werden. Dabei zeichnet sich das Stadtbezirksbudget besonders durch die Verbindung in die Stadtviertel und auch die unbürokratische Handhabe aus.

In den vergangenen beiden Jahren konnten aus dem Stadtbezirksbudget im Schnitt 1,2 Millionen Euro pandemiebedingt nicht abgerufen werden. Auf Initiative der SPD/Volt-Fraktion wird das Stadtbezirksbudget um diesen Betrag einmalig erhöht, um vor Ort das Engagement zu unterstützen. Gemittelt hat damit jeder der 25 Bezirksausschüsse etwa 48.000 Euro mehr als sonst in der Kasse.

Dazu sagt Lars Mentrup, Finanzausschussmitglied der SPD/Volt-Stadtratsfraktion und stellvertretender Bezirksausschussvorsitzender in Schwabing-Freimann:

„Eine Aktion wie Kunst im Quadrat in der Schwanthalerhöhe wird nun leichter möglich! Ich bin ganz begeistert, dass wir uns trotz einer äußerst angespannten Haushaltslage 1,2 Millionen Euro für die Arbeit vor Ort leisten. Ich weiß, wie wichtig die Budgets der Bezirksausschüsse gerade für die kleinen Initiativen sind. Oft entscheidet diese Förderung darüber, ob das Stadtviertel bereichert werden kann – oder nicht. Gerade jetzt ist es wichtig, die Engagierten bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Wir zeigen mit diesem Beschluss, wie wichtig uns die Arbeit der Bezirksausschüsse und der vielfältigen Initiativen in den Stadtvierteln sind.“