SPD/Volt unterstützt Kinder und Jugendliche auf dem Weg aus der Pandemie

07. Januar 2022

Freunde, Lernen, Sport und Spiel: Die SPD/Volt-Fraktion im Münchner Stadtrat setzt sich dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen die Corona-Krise gut überwinden können. Mit dem Pandemiefolgenfonds investiert sie Millionen in Sport-, Lern- und Unterstützungsangebote. Mit dem Masterplan „Junge Menschen raus aus der Pandemie“ startet nun eine neue Phase der Pandemiefolgenbekämpfung.

Angebote im Freien sind in der Corona-Pandemie besonders wichtig, etwa die von der Stadt München unterstützte Kinder- und Jugendfarm in Ramersdorf. SPD-Stadträtin Lena Odell informierte sich im Sommer über die Arbeit dort. Foto: Melanie Staudinger
Angebote im Freien sind in der Corona-Pandemie besonders wichtig, etwa die von der Stadt München unterstützte Kinder- und Jugendfarm in Ramersdorf. SPD-Stadträtin Lena Odell informierte sich im Sommer über die Arbeit dort. Foto: Melanie Staudinger

Geschlossene Kitas, Distanzunterricht, kaum Kontakt zu Gleichaltrigen und deutlich weniger Bewegung: Die Corona-Pandemie hat die Leben von Kindern und Jugendlichen durcheinander gewürfelt. War vor der Pandemie jedes 5. Kind psychisch belastet, so ist laut Studien jetzt jedes dritte Kind betroffen. Vor allem Familien mit niedrigem Einkommen oder in prekären Wohnverhältnissen haben gelitten.

Mit ihrem Pandemiefolgenfonds bietet die SPD/Volt-Fraktion im Münchner Stadtrat hier spezielle Hilfen für Kinder, Jugendliche und deren Familien. Zusätzliches Geld aus dem Millionenpaket fließt unter anderem in das kostenloses und wohnortnahe Sportprogramm „Fit im Winter“, in Schwimmunterricht, das Fußballprojekt „Mädchen an den Ball“ und Skatekurse. Das neue Familienzentrum in der Nordhaide wird finanziert, die Schuldnerberatung ausgebaut. Unterstützung erhalten auch die Arche eV für „Suizidprävention und Hilfe in Lebenskrisen“, das Trauma-Hilfe-Zentrum München und die Münchner Angstselbsthilfe. Das beliebte Ferienprogramm Mini-München kann stattfinden. Und Berufsschulen profitieren von Inklusionsprojekten.

Die Stadt München stellt sich den aktuellen Herausforderungen nun mit dem Masterplan „Junge Menschen raus aus der Pandemie“, der an diesem Dienstag im Kinder- und Jugendhilfeausschuss vorberaten und in der Sitzung des Stadtrats am 19. Januar beschlossen werden soll. Zur Entlastung der Fachkräfte in Kitas wird es mehr Personal im Bildungsreferat und Kompaktseminare geben, es entsteht eine neue Infobroschüre zum Kinderschutz. Bei Schüler*innen liegt der Schwerpunkt darauf, Lernrückstände durch Förderprogramme zu beseitigen, neue Bewegungsangebote zu schaffen und die Lese-, Sprach- und Schreibkompetenzen zu fördern. Die Kita- und Schulsozialarbeit wird ausgebaut, auch Eltern können Workshops besuchen und sich zu Themen der Pandemie informieren. Die Stadt investiert bis zu 2,5 Millionen Euro.

Dazu sagt Lena Odell, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der SPD/Volt-Fraktion:

„In der Pandemie lassen wir niemanden zurück. Unser Augenmerk gilt ganz besonders den Kindern und Jugendlichen, die so viel entbehren mussten in den vergangenen zwei Jahren. Sie brauchen bestmögliche Entwicklungschancen. Unser Pandemiefolgenfonds ermöglicht es, die Folgen der Krise gut zu überwinden. Denn es ist wichtig, dass Kinder endlich wieder unbeschwert Gemeinschaft erleben, lernen und Sport treiben können.“