Aktualisiert am 01.10.2025
Ambitionierter Schritt in der Stadtentwicklung: Bis zu 2.700 Wohnungen
Stadtrat beschließt Planung für Wohnquartier am Riemer Park
München, 01. Oktober 2025
Das geplante Quartier am Rappenweg vereint bis zu 2.700 Wohnungen mit Naherholung und einer attraktiven ÖPNV-Erschließung. Das bisherige Gewerbegebiet mit diversen Altlasten wird mit ambitionierten Planungen zu einem urbanen, gemischten und attraktiven neuen Wohnstandort im Münchner Osten.
Das Areal am Rappenweg umfasst mehr als 25 Hektar und bietet damit perspektivisch Platz für ein Quartier mit bis zu 2.700 Wohneinheiten. Hierfür hat der Münchner Stadtrat heute die Weichen gestellt. In einem Gutachterverfahren werden nun Architekt*innen und Planer*innen die weitere Planung erarbeiten, inklusive weiterer Schritte zur Beteiligung der Öffentlichkeit und des Bezirksausschusses.
Gewerbeflächen schirmen Bahnlärm ab
Bisher ist geplant, einen Teil mit Gewerbeflächen zu bebauen, die den Bahnlärm vom Wohnquartier abschirmen. Dahinter folgt die Wohnbebauung mit einem zentralen Platz mit Grün- und Freiflächen sowie sozialen Einrichtungen und der notwendigen Schulversorgung.
Altlasten: Anspruchsvolle Planung notwendig
Das Entwicklung des Gewerbegebiets ist kompliziert: Weil sich seit den 1960er Jahren Unternehmen ohne Baugenehmigung angesiedelt haben, mangelt es an Verkehrsverbindungen und Brandschutz – auch ein Kanalisationsanschluss fehlt. Die jetzt angestoßene Planung muss deshalb dort auch neue Infrastruktur und die Erschließung der Flächen berücksichtigen. Mit einem Änderungsantrag hat die SPD-Fraktion die Verwaltung beauftragt, die Grundschulversorgung und Schulwegsicherheit frühzeitig in der Planung zu berücksichtigen.
„Für uns ist der Beschluss zum Rappenweg ein wichtiger Schritt für eine soziale und ambitionierte Stadtentwicklung. Unser Ziel ist, dass ein urbanes, gemischt genutztes Quartier mit bezahlbaren Mieten entsteht. Bis zu 2.700 neue Wohnungen – besonders wichtig ist uns, dass wir die Schulversorgung bereits jetzt mitdenken und auch sichere Schulwege berücksichtigen.“
Dr. Christian Köning, SPD-Fraktionsvorsitzender
Die SPD-Stadtratsfraktion im Münchner Rathaus hat ihren Kurs klar gesetzt: Für ein soziales München, in dem alle gut leben, das verlässlich funktioniert, sicher ist. Wir machen Politik, die klug soziale, ökologische, wirtschaftliche und finanzielle Aspekte miteinander denkt. Wir gehen nicht den bequemen, sondern den zukunftsfähigen Weg.


„Für uns ist der Beschluss zum Rappenweg ein wichtiger Schritt für eine soziale und ambitionierte Stadtentwicklung. Unser Ziel ist, dass ein urbanes, gemischt genutztes Quartier mit bezahlbaren Mieten entsteht. Bis zu 2.700 neue Wohnungen – besonders wichtig ist uns, dass wir die Schulversorgung bereits jetzt mitdenken und auch sichere Schulwege berücksichtigen.“