Aktualisiert am 21.04.2026
Schulwegsicherheit am Rotkreuzplatz und darüber hinaus
SPD will Sicherheitskonzept für Münchner Schulwege
München, 17. März 2026
Ampeln, Schilder, Schulstraßen: Die Landeshauptstadt München hat zahlreiche Mittel, um die Schulwege zu sichern. Die SPD-Stadtratsfraktion will diese in einem einheitlichen Gesamtkonzept bündeln und will den ersten Schritt am Rotkreuzplatz gehen.
Die SPD-Fraktion im Münchner Stadtrat macht sich für sichere Schulwege stark. Mit zwei Anträgen fordert sie ein stadtweites Konzept, das die vielen denkbaren verkehrlichen Maßnahmen bündelt. Kurzfristig notwendig sind entsprechende Sicherheitsmaßnahmen am Rotkreuzplatz. Besonders wichtig ist der Fraktion dabei: Die Expertise der Menschen vor Ort – Eltern, Schulleitungen, Anwohnende – muss bei der Verkehrsplanung viel stärker ins Zentrum rücken, anstatt an bürokratischen Hürden zu scheitern.
Der tägliche Weg zur Schule ist für viele Kinder in München der erste eigenständige Weg im öffentlichen Raum. Deshalb ist eine sichere und gut verständliche Verkehrsführung wichtig für ihre Sicherheit und ihre selbständige Mobilität.
Deshalb soll die Stadt ihre Werkzeuge bestmöglich einsetzen und weiterentwickeln. Wo möglich, sollen sichere Querungen entstehen oder Höchstgeschwindigkeiten angepasst werden. Wenn das rechtlich nicht geht, bleiben immer noch Schilder, die auf die Schulkinder aufmerksam machen. Die Stadtverwaltung soll einen Überblick über die Möglichkeiten schaffen und mit Polizei, Schulen, Kindern und Jugendlichen, und Eltern ein Gesamtkonzept erarbeiten.
„Schulwegsicherheit muss oberste Priorität sein. Wenn unsere Kinder Selbstständigkeit im Straßenverkehr lernen sollen, müssen wir sie dabei bestmöglich unterstützen und ihnen einen sicheren Schulweg bieten. Am Rotkreuzplatz haben wir ein anschauliches Beispiel, wo sich engagierte Menschen etwas überlegt haben. Das unterstützen wir und bitten die Verwaltung, dass sie so viel wie möglich davon umsetzt.“
Lena Odell, stellvertretende bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion
Beispiel Rotkreuzplatz
Wie wichtig und wertvoll das Engagement vor Ort ist, zeigt das aktuelle Beispiel der Dom-Pedro-Grundschule. Die Schule wird während ihrer Sanierung an den verkehrsreichen Rotkreuzplatz ausgelagert. Für viele Kinder, darunter Erstklässler, bedeutet das einen bis zu zweieinhalb Kilometer langen Schulweg.
Elternbeirat und Schulleitung haben hier ein eigenes Sicherheitskonzept erarbeitet. Die SPD-Stadtratsfraktion fordert die Verwaltung auf, die einzelnen Maßnahmen zu prüfen und soweit rechtlich möglich umzusetzen. Hierzu gehören unter anderem:
- Sichere und deutlich markierte Querungsmöglichkeiten für Kinder rund um den Rotkreuzplatz
- Verkehrsberuhigende Maßnahmen im unmittelbaren Schulumfeld
- Zeitweise Einschränkungen des motorisierten Verkehrs im Schulbeginn- und Schulschlusszeitraum
- Zusätzliche Beschilderung und Markierungen, die die Aufmerksamkeit im Verkehr steigern
Die SPD-Stadtratsfraktion im Münchner Rathaus hat ihren Kurs klar gesetzt: Für ein soziales München, in dem alle gut leben, das verlässlich funktioniert, sicher ist. Wir machen Politik, die klug soziale, ökologische, wirtschaftliche und finanzielle Aspekte miteinander denkt. Wir gehen nicht den bequemen, sondern den zukunftsfähigen Weg.


„Schulwegsicherheit muss oberste Priorität sein. Wenn unsere Kinder Selbstständigkeit im Straßenverkehr lernen sollen, müssen wir sie dabei bestmöglich unterstützen und ihnen einen sicheren Schulweg bieten. Am Rotkreuzplatz haben wir ein anschauliches Beispiel, wo sich engagierte Menschen etwas überlegt haben. Das unterstützen wir und bitten die Verwaltung, dass sie so viel wie möglich davon umsetzt.“
Screenshot von muenchen.de