Aktualisiert am 03.02.2026

Mit Geld vom Bund: München saniert Sportplätze

Auf SPD-Initiative bewirbt sich LHM um Fördermittel

München, 14. Januar 2026

Eine Milliarde für den Sport – ein Teil aus der so genannten Sportmilliarde im Bundeshaushalt fließt in die kommunalen Sportstätten. Auf SPD-Initiative liefert das Sportamt konkrete Projekte, die damit finanziert werden.

Viel Zeit bleibt nicht mehr: Bis zum 15. Januar können sich Kommunen auf Fördergeld für ihre Sportstätten bewerben. Die Landeshauptstadt München will sich gleich mit mehreren Vorhaben bewerben: Insgesamt 43,7 Millionen Euro könnten die Baumaßnahmen kosten, mit denen sowohl städtische als auch vereinseigene Sportinfrastruktur modernisiert wird. Auf städtischer Seite geht es um fünf der insgesamt 35 zur Sanierung geplanten Kunstrasenplätze und die städtischen Sportanlagen an der Aubinger und der Westpreußenstraße.

Bereits im Herbst 2025 hatte die SPD-Stadtratsfraktion beantragt, dass die Stadtverwaltung geeignete Projekte für das Förderprogramm vorschlägt. Die Stadt reicht auch stellvertretend Projektbewerbungen für vereinseigene Anlagen ein. Das ist möglich, wenn die Sportplätze auch der Allgemeinheit offen stehen – so wie beim MTV München und beim DJK Fasangarten. Besonders erfreulich: Die seit 2010 leerstehende Hans-Fleitmann-Halle auf dem Gelände des Münchner Sportclubs (MSC e.V.) könnte mit der Bundesförderung abgerissen und durch eine moderne Kaltlufthalle ersetzt werden.

Kathrin Abele 1860„Gut, dass die Verwaltung so schnell geliefert hat. Wenn wir die Fördergelder von der Bundesregierung bekommen, können wir einiges für den Breitensport verbessern. Manchen Vereinen fehlen die Eigenmittel für Investitionen – die Sportmilliarde wäre hier eine gute Lösung. Ich freue mich sehr, wenn es für den MSC und seine einsturzgefährdete Halle ein Happy End gibt.“

Kathrin Abele, sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion

Die SPD-Stadtratsfraktion im Münchner Rathaus hat ihren Kurs klar gesetzt: Für ein soziales München, in dem alle gut leben, das verlässlich funktioniert, sicher ist. Wir machen Politik, die klug soziale, ökologische, wirtschaftliche und finanzielle Aspekte miteinander denkt. Wir gehen nicht den bequemen, sondern den zukunftsfähigen Weg.