Schlagwortarchiv für: Jens Röver

Am Thomas-Wimmer-Ring wird ein weiteres Stück des Altstadt-Radlrings geschaffen und die Situation für alle, die zu Fuß und mit dem Rad unterwegs sind, verbessert. Das hat der Stadtrat heute in seiner Vollversammlung beschlossen.

Dazu sagt SPD-Stadtrat Jens Röver, verkehrspolitischer Sprecher:

„Wir stehen hinter den Zielen des Radentscheids und wollen sicherstellen, dass diese und damit auch der Altstadt-Radlring umgesetzt werden. Das tun wir mit diesem Beschluss, es geht wieder einen großen Schritt nach vorne auf dem Weg einer verantwortungsvollen Verkehrswende.

Gleichzeitig muss die Planung auch im Zusammenhang mit der Debatte um die autoreduzierte Altstadt gesehen werden, durch die wir eine deutlich höhere ÖPNV-Erschließung brauchen werden, Stichwort: Busoffensive. Gerade zusätzliche MVG-Busse werden die Altstadt erschließen. Deshalb ist es wichtig, dass wir zwei Fahrspuren pro Richtung für den motorisierten Verkehr erhalten – und das eben nicht vor allem für den privaten Verkehr, sondern vor allem für den öffentlichen Verkehr, also die Busse sowie auch für Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst. Das ist absolut wichtig, um den ÖPNV leistungsfähig zu halten und die Sicherheit zu gewährleisten.

Wir haben im Stadtrat gefordert, dass die Vorschläge des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs e.V. (ADFC) und vom Green City e. V. geprüft werden, denn hier geht es um wichtige Fragen zu Stellen, an denen man die Planung gegebenenfalls noch verbessern kann.

Ein weiterer Punkt sind die Touristenbusse. Diese sollen weiterhin die Möglichkeit haben, dezentral um die Altstadt herum Tourist*innen ein und aussteigen zu lassen und dazu kurzzeitig zu halten. Diese Möglichkeit sehen wir aber nicht am Thomas-Wimmer-Ring. Sie soll nun zunächst im Bereich Isartor/Frauenstraße ermöglicht werden.“

Antrag

Das Sozialreferat wird beauftragt, die Einrichtung eines weiteren Alten- und Service-Zentrums im Stadtbezirk Hadern zu prüfen und umzusetzen. Insbesondere soll dabei gemeinsam mit dem Kulturreferat eine Realisierung am Max-Lebsche-Platz vorangetrieben werden.

Begründung

Die Alten- und Service-Zentren leisten einen wichtigen Beitrag zum Zusammenleben in unserer Stadt. Ältere Menschen haben dort die Möglichkeit, sich untereinander kennenzulernen, auszutauschen und auf Angebote der Landeshauptstadt und der sozialen Träger aufmerksam zu werden. Das momentan einzige ASZ in Hadern liegt auf der nördlichen Seite der Autobahn A96 und ist damit vom mittleren und südlichen Hadern räumlich abgetrennt. Dadurch wird der Besuch sehr erschwert und für einige quasi unmöglich gemacht. Gerade älteren Bürger*innen stehen meist nicht alle Möglichkeiten der Mobilität zur Verfügung. Es herrscht also Bedarf für ein zweites ASZ; der Max-Lebsche-Platz bietet einen sehr guten, zentralen Standort mit guter ÖPNV-Anbindung für die Einrichtung. Da das dortige Planungsrecht beim Kulturreferat liegt, ist dieses in die Planungen mit einzubinden.

gez.
Christian Müller
Verena Dietl
Anne Hübner
Isabella Fiorentino-Wall
Jens Röver

Stadtratsmitglieder

Antrag

Die Stadtverwaltung wird beauftragt, für den noch besseren Schutz der Tiere im unmittelbaren räumlichen Umgriff des Tierparks Hellabrunn eine böller- und feuerwerksfreie Zone einzurichten sowie die Verwendung von Grills zu untersagen.

Begründung

Wildtiere sind durch extremen Lärm, Feuerwerkskörper und durch Rauchentwicklung besonders gefährdet. Die Gefahren haben sich in Krefeld katastrophal realisiert, als das dortige Affenhaus abbrannte und viele Tiere verendeten.
Um diesen Gefahren noch wirksamer zu begegnen, ist wie beantragt vorzugehen.

gez.
Christian Vorländer
Christian Müller
Ulrike Boesser
Jens Röver
Horst Lischka

Stadtratsmitglieder

Im Stadtrat fand heute ein Hearing zum Thema „Autofreie Altstadt“ statt.

Dazu sagt SPD-Stadtrat Jens Röver, verkehrspolitischer Sprecher:

„Wir freuen uns, dass das von uns initiierte Hearing zum Thema ,Autofreie Altstadt‘ einen so großen Konsens gezeigt hat: Die Umgestaltung des öffentlichen Raums ist als Teil der Verkehrswende zentral. Wir wollen mehr Platz für alle, die zu Fuß, mit den öffentlichem Nahverkehr oder dem Radl unterwegs sind. Und wir wollen die Attraktivität der Altstadt steigern. Hierzu konnten wir heute viele interessante Beispiele aus anderen Städten sehen.

Dabei ist es einerseits wichtig, die Umsetzung nicht mit dem Dampfhammer anzugehen. Es braucht ein Gesamtkonzept für unsere Stadt, bei dem nicht nur bestimmte Räume und Mobilitätsarten einzeln betrachtet werden. Es muss klar sein, was es für die umliegende Stadt bedeutet, wenn in der Altstadt kaum noch Autos fahren. Dieses Gesamtkonzept ist eine zentrale Aufgabe – und zwar für dieses Jahr. Dazu habe ich auch einen interfraktionellen Arbeitskreis angeregt, der den Prozess konstruktiv begleiten soll. Denn andererseits ist es auch wichtig, nicht stehen zu bleiben und nur an Konzepten zu tüfteln, wir wollen bei diesem Thema deutlich vorankommen. Die Umsetzung wird ein fließender Prozess sein. Wichtig ist, dass wir dabei auch immer sichtbar und erlebbar machen, dass nichts weggenommen, sondern mit voller Kraft etwas Positives geschaffen werden soll. Zum Beispiel hoffe ich sehr, dass sich heuer die autofreie Summerstreet in der Westenriederstraße umsetzen lässt.“

Antrag

Das Baureferat wird beauftragt, umgehend in Abstimmung mit den Bauträgern, den beteiligten Referaten und dem örtlichen Bezirksausschuss ein Zwischennutzungskonzept für die freien Baufelder des Hanns-Seidel-Platzes zu entwickeln. Die bereits vorliegenden Vorschläge einer Bauträgerin sind in dieses Konzept einzubeziehen. Die Zwischennutzung soll bis zur Realisierung der sog. Nordparzelle soziale und kulturelle Angebote für die BewohnerInnen des Stadtbezirks anbieten.

Begründung

Der Stadtrat hat im Februar 2019 beschlossen, auf der Nordparzelle (MK) am Hanns-Seidel-Platz aufgrund geänderter Rahmenbedingungen ausschließlich städtische Gemeinbedarfs- und Verwaltungsnutzungen unterzubringen und die Federführung des Projekts dem Baureferat zu übertragen. Mittlerweile liegen die ersten vorläufigen Nutzerbedarfsprogramme vor. Es ist jedoch absehbar, dass noch einige Zeit vergehen wird, bis dort der Bau beginnt.

Andererseits sind die Wohnungsbauten in diesem Bebauungsplangebiet bereits in Bau.
Um die Wartezeit auf den öffentlichen Bau zu überbrücken, sollte das Baufeld der Nordparzelle zum Nutzen aller Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtbezirks möglichst rasch bespielt und so bereits ein Vorgeschmack auf die künftigen sozialen und kulturellen Möglichkeiten dieses Standorts gegeben werden. Mit derartigen Zwischennutzungen hat die Stadt z.B. in Freiham gute Erfahrungen gemacht.

Da bereits konzeptionelle Vorschläge einer beteiligten Bauträgerin vorliegen, sollen diese Überlegungen einbezogen werden.

gez.
Jens Röver
Heide Rieke
Christian Müller
Renate Kürzdörfer

Stadtratsmitglieder

Der Stadtrat hat heute in seiner Vollversammlung einen Änderungsantrag der SPD-Stadtratsfraktion beschlossen, wonach München bereits im Jahr 2035 klimaneutral werden soll – anstatt wie bisher anvisiert erst 2050. Außerdem soll München den Klimanotstand ausrufen.

Dazu sagt SPD-Stadtrat Jens Röver, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion:

„Der Klimaschutz ist von entscheidender Bedeutung für unsere Stadt und für unseren Planeten. Wir als SPD-Fraktion wollen uns der Verantwortung stellen und beim Klimaschutz einen deutlichen Schritt weiterkommen: Wir fordern die Klimaneutralität für München bis 2035. Das ist ein sehr ambitioniertes Ziel. Aber wir haben von der Wissenschaft deutlich die Botschaft erhalten, dass das bisherige Ziel, bis 2050 klimaneutral zu werden, nicht ausreicht. Deshalb wollen wir das ambitionierte Ziel von 2035 mit aller Kraft erreichen. Bis Mitte 2020 soll uns dazu von der Verwaltung ein konkreter Maßnahmenplan vorgestellt werden.

Viele Menschen haben sich für den Klimaschutz stark engagiert, das haben wir auch in Gesprächen mit Fridays for Future München selbst mit großem Respekt so wahrgenommen. Das Thema bewegt zigtausende Menschen zurecht. Es war deshalb sehr wichtig, dass der Stadtrat heute mehrheitlich ein klares Signal gesetzt hat.

Neben dem Ziel der Klimaneutralität 2035 haben wir zwei weitere entscheidende Punkte auf den Weg gebracht: Die Landeshauptstadt München wird sich der Initiative vieler Städte und Gemeinden, die den Klimanotstand ausrufen, anschließen. Und wir werden versuchen, auf Ebene eines oder mehrerer Stadtviertel nach Möglichkeit bereits 2030 klimaneutral zu werden.

Der Schlüssel ist dabei für die SPD: Bei allen Zielen, die man sich steckt, müssen wir es schaffen, die Menschen mitzunehmen und die sozialen Auswirkungen im Blick zu halten.“

Der Stadtrat hat heute mit den Stimmen der SPD die ersten zehn Maßnahmen zur Umsetzung der Forderungen aus dem Radentscheid sowie die Planung des Altstadt-Radlrings beschlossen.

Dazu sagt die SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Dietl:

„Wir haben unsere Haltung heute sehr klar gemacht: Der Radverkehr soll sicherer und besser werden. Dafür packen wir konkrete Projekte an. Die Planung der ersten zehn Maßnahmen ist beschlossen. Das ist Machen statt Mäkeln – und nicht etwa Ideologie, wie es aus mancher Richtung poltert. Ideologie ist es, sich einfach pauschal dagegen zu stellen und die Untersuchung der Projekte sowie die Diskussion mit den Bürger*innen nicht einmal abwarten zu wollen. Das ist eine Blockade, die nur zeigt, dass man kein Interesse daran hat, überhaupt etwas zu verbessern.

Wir wollen den Verkehr in der Stadt verbessern und gleichzeitig die Viertel vom Autoverkehr entlasten. Wenn wir den Radverkehr sicherer und das Wegenetz besser machen, profitieren davon auch Fußgängerinnen und Fußgänger, denn auch sie werden Platz gewinnen. Für uns hat außerdem oberste Priorität, dass wir die Maßnahmen gemeinsam mit den Anlieger*innen sowie den Gewerbetreibenden vor Ort gestalten.“

SPD-Stadtrat Jens Röver sagt:

„Ein weiterer zentraler Aspekt ist, dass die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Nahverkehrs erhalten und wo immer möglich weiter verbessert wird. Das gehört für uns zu einem stimmigen Gesamtkonzept dazu. Genauso werden wir darauf achten, dass wir Verkehr nicht bloß verdrängen, sondern attraktive Angebote für umweltfreundliche Mobilität schaffen. Damit München nicht nur mobil, sondern auch sauber und lebenswert ist – Stichwort Luftreinhaltung – liegt der Fokus dabei klar auf dem ÖPNV, dem Rad- und Fußverkehr. Mit dem heutigen Beschluss haben wir einen weiteren großen Schritt für Verbesserungen im Radverkehr getan – wir freuen uns jetzt darauf, die konkreten Projekte zu diskutieren und umzusetzen.“

Antrag

Die Landeshauptstadt München wird gebeten, Initiativen und Projekte zu unterstützen und zu fördern, die es zum Ziel haben, den Menschen das Wohnen und Leben ohne Auto zu ermöglichen.

Begründung

Unter anderem im Prinz-Eugen-Park und Domagkpark ist es uns durch überzeugende Mobilitätskonzepte bereits gelungen, dass Menschen auf ein eigenes Auto verzichten und wir deshalb den Stellplatzschlüssel reduzieren konnten. Davon brauchen wir in neuen und alten Stadtquartieren mehr! Deshalb soll die Stadtverwaltung in diesem Sinne engagierte Initiativen so schnell und so gut wie möglich bei ihrer Arbeit unterstützen, denn der Weg hin zur Mobilität ohne eigenes Auto ist einer, den wir mit ganz vielen Partnerinnen und Partnern und den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsamen gehen wollen und müssen.

gez.
Anne Hübner
Heide Rieke
Christian Müller
Renate Kürzdörfer
Kathrin Abele
Haimo Liebich
Christian Vorländer
Jens Röver
Julia Schönfeld-Knor

Stadtratsmitglieder

Antrag

Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung wird beauftragt, im Rahmen der Neugestaltung des Laimer S-Bahnhofs und des Baus der Umweltverbundröhre, ausreichend überdachte Fahrradstellplätze oder gar ein Garagenbauwerk zu schaffen. Als Vorbild können die doppelstöckigen Fahrradgaragen an Standorten wie Pasing dienen. Außerdem soll geprüft werden, inwieweit Mittel des Bundes und Landes zur Förderung des Vorhabens in Anspruch genommen werden können.

Begründung

Bereits vor Beginn der Umbauarbeiten am Laimer S-Bahnhof waren Radabstellplätze oft Mangelware und die Situation der abgestellten Räder nicht zufriedenstellend. Der Radverkehr im Stadtgebiet wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen und nach Angaben der Deutschen Bahn werden nach Beendigung der Umbaumaßnahmen etwa 80.000 Fahrgäste täglich den S-Bahnhof Laim nutzen.
Auch bei der Beteiligung der Bürgerschaft zeigt sich ein großer Bedarf an sicheren, überdachten und zuverlässigen Radparkplätzen. Insbesondere an an den großen Nahverkehrsbahnhöfen sind diese wichtig, um ein naht- und sorgloses Umsteigen vom Rad in den ÖPNV zu ermöglichen. Die bereits laufende Bausituation gilt es zu nutzen, um dem weiter steigenden Bedarf an Radabstellplätzen langfristig und nutzerfreundlich gerecht zu werden. Denkbar wäre hier wie am Pasinger Bahnhof eine Fahrradtiefgarage in der neu zu bauenden Umweltverbundröhre. Ziel sollten in jedem Fall ausreichende Radabstellplätze mit kurzer und überdachter Wegebeziehung sein.
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert innovative Projekte zur Stärkung der kommunalen Radinfrastruktur mit Millionenbeträgen, von denen regelmäßig ein nicht unerheblicher Teil unbeansprucht bleibt. Zusätzlich gibt es Zuschussmodelle des Bundesumweltministeriums und des Freistaates Bayern. Diese Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung gilt es auszuschöpfen.

gez.
Christian Müller
Verena Dietl
Bettina Messinger
Jens Röver
Marian Offman
Kathrin Abele
Dr. Constanze Söllner-Schaar

Stadtratsmitglieder

Anfrage

Mit der vertagten Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 16595 „Baumpflanzaktion für München“ des Kommunalausschusses vom 05.12.2019 sollte beantragt werden, dass die Landeshauptstadt München Baumpflanzungen auf Flächen der Städtischen Forstverwaltung und den Stadtgütern München vornimmt. In der gleichen Beschlussvorlage sagt das Kommunalreferat, dass diese langfristige Aufforstung nur schwer mit den Zielen der Grundstücksvorratspolitik städtischer Landwirtschaftsflächen vereinbar ist. Viele Flächen der Stadtgüter München stehen damit für die Baumpflanzaktionen nicht zur Verfügung.

Aus diesem Grund stellen wir die Frage, welche konkreten Flächen der Stadtgüter das Kommunalreferat überhaupt für Baumpflanzungen für geeignet hält?

gez.
Ulrike Boesser
Heide Rieke
Christian Müller
Renate Kürzdörfer
Simone Burger
Anne Hübner
Jens Röver
Christian Vorländer
Hans Dieter Kaplan

Stadtratsmitglieder