Schlagwortarchiv für: Jens Röver

Wertstoffwirtschaft in München 1

Antrag
Der AWM stellt dem Stadtrat dar, welche Möglichkeiten genutzt werden könnten, um die Wiederverwendungsquote in München zu steigern. Berücksichtigt werden soll in diesem Bericht insbesondere auch:

  • das Netz der Verkaufsstellen für Gebrauchtwaren (wie die alte Halle 2) dauerhaft zu vergrößern

  • die kostenlose Weitergabe von an den Wertstoffhöfen abgegebenen Gegenständen an Münchnerinnen und Münchner

  • die verstärkte Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Institutionen, die ebenfalls Gebrauchtwaren vertreiben.

Im Hinblick auf die wirtschaftlichen Ziele des Abfallwirtschaftskonzepts soll die Darstellung auch eine Einschätzung der Marktsituation für Gebrauchtwaren und der wirtschaftlichen Tragfähigkeit denkbarer Maßnah­men enthalten.

Begründung:
An oberster Stelle des städtischen Abfallwirtschaftskonzepts, mittlerweile auch im Kreislaufwirt­schafts­gesetz bestätigt, steht die Vermeidung von Abfall. Auch die Wiederverwendung von Produkten dient diesem Ziel. Derzeit finden jedoch viele durchaus noch brauchbaren Gegen­stände, die auf den Münchner Wertstoffhöfen abgegeben werden, keinen neuen Nutzer. Hierfür gibt es eine Vielzahl von Gründen, trotzdem sollte versucht werden, die Wiederverwendungsquote zu erhöhen. Dies dient den umweltpolitischen Zielen der Stadt, könnte aber auch eine zusätzliche Motivation für die Bürgerinnen und Bürger bedeuten, Haushaltsgegenstände nicht in die Restmülltonne zu entsorgen.

gez.

Ulrike Boesser
Heide Rieke
Jens Röver
Hans Dieter Kaplan
Alexander Reissl

Stadtratsmitglieder

Wertstoffwirtschaft in München 2

Antrag
Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) stellt dem Stadtrat dar, welche Wertstoff-Konzepte es in vergleichbaren Großstädten im Hinblick auf Wertstoffhöfe und den Gebrauchtwarenverkauf gibt.

Begründung:
Die Annahme und Lagerung, der Transport und der Wiederverkauf von Wertstoffen wird in München regelmäßig konzeptionell überprüft und bei Bedarf neuen Gegebenheiten (z.B. Gesetzesänderun­gen wie Kreislaufwirtschaftsgesetz) angepasst. Aufgrund der Schließung der Halle 2 erscheint es sinnvoll, diese Zäsur zu nutzen, um auch Erfahrungen aus anderen Städten mit der Vermeidung von Abfall durch die vermehrte Schaffung von Wiederverwendungs­möglich­keiten zu nutzen.

gez.

Ulrike Boesser
Heide Rieke
Jens Röver
Hans Dieter Kaplan
Alexander Reissl

Stadtratsmitglieder

Wertstoffwirtschaft in München 3

Antrag
Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) erstellt in Abstimmung mit dem Personal- und Organi­sationsreferat (POR) ein Konzept, um auf den Wertstoffhöfen eine verantwortliche Leitungsposition als Ansprechpartner für die Beschäftigten sowie die Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen.

*Begründung:**
Auf jedem Wertstoffhof soll eine Leitungsfunktion vor Ort zugegen sein.

gez.

Ulrike Boesser
Heide Rieke
Jens Röver
Hans Dieter Kaplan
Alexander Reissl

Stadtratsmitglieder

Wertstoffwirtschaft in München 4

Antrag
Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWW) berücksichtigt in seiner Planung für die neue Halle 2 (Gebrauchtwarenhalle) eine Variante, die Kundinnen und Kunden eine direkte Anlieferung von gebrauchten Gegenständen ermöglicht.

Begründung:
Bisher ist die Anlieferung von Waren, die in der Halle 2 verkauft wurden, nur auf den Wertstoff­höfen möglich. Eine direkte Anlieferung in der künftigen ‚Halle 2‘ des AWM erspart dem AWM Transporte, ist für viele Gebrauchtwaren schonender und kommt damit künftigen Nutzern zu Gute.

gez.

Heide Rieke
Ulrike Boesser
Jens Röver
Hans Dieter Kaplan
Alexander Reissl

Stadtratsmitglieder

Wertstoffwirtschaft in München 5

Antrag
Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWW) prüft die Möglichkeit und die Voraussetzungen, unter denen in den Lagerhallen der Wertstoffhöfe provisorische Verkaufsstellen für Gebrauchtwaren eingerichtet werden können. Auch andere Räumlichkeiten wie etwa leerstehende Flächen im ehemaligen XXXLutz auf der Theresienhöhe sollen in die Prüfung zur Zwischennutzung einbezogen werden.

Begründung:
Wegen der Schließung der Halle 2 werden derzeit auf den Wertstoffhöfen abgegebene Gegen­stände nicht über einen Gebrauchtwarenverkauf einer Wiederverwendung zugeführt. Bis zur Eröffnung der künftigen ‚Halle 2‘ sollen weiterhin Verkäufe von Gebrauchtwaren ermöglicht werden, sofern dies organisatorisch möglich und sinnvoll ist.

gez.

Heide Rieke
Ulrike Boesser
Jens Röver
Hans Dieter Kaplan
Alexander Reissl

Stadtratsmitglieder