Schlagwortarchiv für: Roland Hefter

Antrag

Das Kulturreferat wird gebeten, das Programm zur Vergabe von Mietzuschüssen für Künstlerateliers und Probenräume finanziell besser auszustatten und gleichzeitig die Förderrichtlinien so zu überarbeiten, dass noch mehr Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit einer Förderung erhalten.

Die zusätzlichen finanziellen Mittel sollen dauerhaft zur Verfügung stehen. Die Finanzierung erfolgt aus dem Pandemiefolgenfonds.

Begründung

Viele Kulturschaffende sind von den Folgen der Coronapandemie besonders hart betroffen. Deshalb sollen die Mietzuschüsse ihnen strukturell helfen, ihrer Kunst künftig wieder ohne finanzielle Not nachgehen zu können.

Die Förderrichtlinien sollen überarbeitet werden, weil aktuell zum Beispiel nur Ateliermieten bis zu 14 Euro pro Quadratmeter förderfähig sind. Diese sehr strikte Deckelung geht aber in vielen Teilen Münchens inzwischen an der Realität vorbei. Auch der Förderzeitraum von drei Jahren ist in Folge der Pandemie gegebenenfalls zu verlängern.

gez.
Julia Schönfeld-Knor
Roland Hefter
Kathrin Abele
Lars Mentrup
Klaus Peter Rupp
Dr. Julia Schmitt-Thiel

Fraktion SPD/Volt

Dr. Florian Roth
Marion Lüttig
Mona Fuchs
David Süß
Angelika Pilz-Strasser
Thomas Niederbühl

Fraktion Die Grünen – Rosa Liste

1 Antrag Nr. 20 – 26 / A 01765 Den sozialen Folgen der Pandemie wirksam begegnen und für alle da sein, die beim Neustart nach Corona Unterstützung brauchen!

Antrag

Das Referat für Arbeit und Wirtschaft wird beauftragt, zusammen mit den Stadtwerken München GmbH nach geeigneten Standorten für Grauwasser- und Chemietoilettenentsorgung im Münchner Stadtgebiet zu suchen und entsprechende gebührenpflichtige Entsorgungssäulen (siehe Abbildung) aufzustellen. Nur so kann das nicht umweltgerechte Entsorgen von Grauwasser und Chemietoilette verhindert werden.

Hierfür sollen – aufgrund der optimalen Infrastruktur – insbesondere größere Parkplätze (Norden, Süden, Westen, Osten) im Zusammenhang mit der Möglichkeit einer Ausweisung als Nachtstellplätze geprüft werden. Teil des Konzepts soll eine möglichst kostendeckende Gebührenstruktur sein. So wird anderenorts bspw. 1 bis 2 Euro pro 100 Liter Frischwasser, 0,50 bis 1 Euro für das Entsorgen der Chemietoilette oder 10 Euro für das Nachtparkticket durchreisender Fahrzeuge verlangt.

(Entsorgungsstation der Wasserwerke Kaufbeuren)
(Entsorgungsstation der Wasserwerke Kaufbeuren)
(System Entsorgung Grauwasser Kaufbeuren)
(System Entsorgung Grauwasser Kaufbeuren)

Begründung

Bereits seit einigen Jahren ist ein Trend hin zum Individualtourismus mit dem Reisemobil zu verzeichnen, die Zulassungszahlen steigen, immer mehr Hersteller bauen Alternativen zu den herkömmlichen, sperrigen Wohnmobilen und das Segment hat sich mittlerweile zum millionenschweren Wirtschaftsfaktor entwickelt. Insbesondere während der Corona-Pandemie sind Wohnmobile und Campervans bei Münchner*innen aller Altersgruppen zur beliebten Reise-Alternative geworden.

Diese Campingmobile verursachen allerdings auch „Abfall“, und die Entsorgung des Grauwassers bzw. der Chemietoilette, aber auch das Befüllen des Frischwassertanks bereitet vielen Münchner*innen Kopfzerbrechen. Die in München de facto nicht vorhandene Entsorgungsinfrastruktur (es gibt lediglich eine Entsorgungsmöglichkeit an der Allianz-Arena) führt teilweise zum nicht umwelt- und fachgerechten Ablassen des Grauwassertanks ins Kanalisationssystem oder zur Leerung von Chemietoiletten im heimischen WC.

Entsorgungsstationen sind eine platzsparende, effiziente Lösung, um diese Abfallprodukte fachgerecht zu entsorgen. Zudem ist es eine angemessene Reaktion auf die entsprechenden Entwicklungen im Individualtourismus.

gez.
Nikolaus Gradl
Micky Wenngatz
Christian Köning
Kathrin Abele
Andreas Schuster
Dr. Julia Schmitt-Thiel
Klaus Peter Rupp
Julia Schönfeld-Knor
Roland Hefter

Stadtratsmitglieder

Antrag

Die Stadtverwaltung wird gebeten, das Aufstellen von Parkbänken in Regenbogenfarben im Münchner Stadtgebiet zu ermöglichen.

Begründung

Die Landeshauptstadt München engagiert sich seit vielen Jahrzehnten mit einer Vielzahl an Maßnahmen, Projekten und Förderungen für die Gleichstellung und Antidiskriminierung von LGBTI*. Zum jährlichen Christopher Street Day bekennt sich die Stadt auch durch die Beflaggung von Rathaus und Trambahnen zu ihrer Community. Im Glockenbachviertel gehören schwul-lesbische Ampelpärchen längst zum Alltag.

Nach Nürnberger Vorbild sollen auch in München Parkbänke in Regenbogenfarben realisiert werden. Der Deutsche Alpenverein Sektion GOC (dem schwul-lesbischen* Alpenverein; * LGBTI) hat sich bereit erklärt, die ersten drei Bänke zu spenden. Dabei sollen unter anderem das Glockenbachviertel und die Aussichtsplattform im Luitpoldpark als mögliche Standorte geprüft werden.

gez.
Christian Vorländer
Micky Wenngatz
Christian Müller
Barbara Likus
Dr. Julia Schmitt-Thiel
Kathrin Abele
Klaus Peter Rupp
Andreas Schuster
Roland Hefter
Julia Schönfeld-Knor
Lena Odell
SPD/Volt-Fraktion

Marion Lüttig
Thomas Niederbühl
Dominik Krause
Gudrun Lux
Beppo Brem
Florian Schönemann
Clara Nitsche
Fraktion Die Grünen – Rosa Liste

Antrag

Die Stadtverwaltung wird gebeten, einen Fonds im Umfang von 7,5 Mio. Euro zu bilden, aus dem strukturelle Angebote zur Bewältigung der sozialen und bildungspolitischen Folgen der Pandemie flexibel finanziert und zeitnah zur Verfügung gestellt werden können.
Der Pandemiefolgenfonds soll dabei sowohl Sach- als auch Personalkosten finanzieren dürfen. Die Aufgabe des Fonds soll es sein, insbesondere in den folgenden Bereichen Unterstützung zu leisten:

• Hilfe für junge Menschen: Angebote für Kinder und Jugendliche, die sowohl in der Schule als auch in ihrer Freizeit Hilfe benötigen, um wieder in einen Alltag zurückkehren zu können, der ihnen die bestmögliche Entwicklung ermöglicht.
• Armutsbekämpfung: Menschen unterstützen, die infolge der Pandemie ihre Arbeit verloren haben oder sich verschulden mussten, damit sowohl die Rückkehr in den Arbeitsmarkt als auch die Entschuldung möglichst schnell gelingt.
• Hilfe im Alter: Seniorinnen und Senioren, die aufgrund der Pandemie vereinsamt sind, aus der Isolation holen und leicht zugängliche und bezahlbare Angebote schaffen, die ihnen eine Rückkehr in die Gemeinschaft ermöglichen.
• Kulturelle und sportliche Teilhabe: Kultur und Sport verbinden und daran müssen alle teilhaben können. Die Münchnerinnen und Münchner brauchen Orte und Flächen, um Sport treiben zu können, aber auch innovative kulturelle Projekte sollen noch mehr Raum und Unterstützung erhalten.
• Integration in den Arbeitsmarkt: Das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm wird personell verstärkt, um den gewachsenen Anforderungen und den speziellen Bedürfnissen von (alleinerziehenden) Frauen nach der Krise gerecht werden zu können.
• Inklusion: Maßnahmen aus der UN-Behindertenrechtskonvention schneller umsetzen.
• Migration: Angebote sichern, die vor allem Menschen mit Migrationshintergrund und schlechten Sprachkenntnissen beim Zugang zum Münchner Hilfesystem unterstützen.
Damit Angebote ohne großen Vorlauf noch 2021, spätestens aber 2022 geplant und finanziert werden können, soll der Fonds flexibel agieren dürfen. Die strategischen Überlegungen der Referate und die daraus resultierenden einzelnen Angebote sind dem Stadtrat jedoch in jedem Fall darzustellen. Die finanziellen Mittel des Fonds sollen dauerhaft zur Verfügung stehen.

Begründung

Viele junge Menschen tun sich schwer mit der Rückkehr in einen geregelten Schulalltag, viele Seniorinnen und Senioren leben nun noch isolierter als vor der Pandemie. Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, noch immer sind viele Münchnerinnen und Münchner in Kurzarbeit. Trotz sehr großzügiger Übergangsregelungen im SGB II sind die Anfragen bei den Schuldnerberatungsstellen, aber auch die Anträge auf Wohngeld oder eine geförderte Wohnung auf Rekordniveau. Um den Notlagen der Menschen trotz städtischer Finanzkrise begegnen zu können, sollen den Referaten einmalig 7,5 Mio. Euro für die Jahre 2021 und 2022 zur Verfügung gestellt werden, um schnell und wirksam agieren zu
können.

Besonders wichtig ist uns dabei eine stärkere individuelle Unterstützung von Jugendlichen, die nicht in die Schule zurückfinden, aber genauso die Schaffung von kostenfreien oder gut finanzierbaren Freizeitangeboten für Menschen aller Altersgruppen. Den zumindest temporären Ausbau der Schuldnerberatungsstellen halten wir für unverzichtbar, um aus akuten Notlagen keine dauerhaften zu machen. Auch die psychosozialen Folgen der Pandemie, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei älteren Menschen, müssen bekämpft werden.

Der Pandemiefolgenfonds soll ein wesentliches Instrument werden, damit alle, besonders die sozial und wirtschaftlich benachteiligten Münchnerinnen und Münchner, gut aus der Krise kommen. Wir wollen niemanden in einer Notsituation allein lassen.

gez.

Anne Hübner
Christian Müller
Verena Dietl
Lena Odell
Julia Schönfeld-Knor
Simone Burger
Christian Köning
Barbara Likus
Cumali Naz
Roland Hefter

SPD/Volt-Fraktion

Bernd Schreyer
Clara Nitsche
Angelika Pilz-Strasser
Hannah Gerstenkorn
Florian Roth
Sebastian Weisenburger
Sibylle Stöhr
Sofie Langmeier

Fraktion Die Grünen – Rosa Liste

Antrag

Die Stadt organisiert nach der Corona-Pandemie Feste und Festivals für die Münchnerinnen und Münchner, um symbolisch das Leben zu feiern, das viel zu lange von der Gesundheitskrise bestimmt war. Dabei werden auf einem zentralen Platz in der Stadt sowie in den Stadtvierteln kulturelle Veranstaltungen stattfinden.

Die Finanzierung erfolgt aus dem Pandemiefolgen-Fonds.(1)

Begründung

Die Corona-Pandemie hat unser aller Leben stark eingeschränkt. Feste und Veranstaltungen mussten abgesagt werden, das kulturelle Leben wurde praktisch auf Eis gelegt. Es musste auf so Vieles verzichtet werden, vor allem auf das, was das Leben besonders schön macht. Nach der Corona-Pandemie soll daher ein Festival stattfinden, um das Leben in vollen Zügen zu feiern.

gez.

Julia Schönfeld-Knor
Roland Hefter
Kathrin Abele
Lars Mentrup
Klaus Peter Rupp
Lena Odell
Barbara Likus

SPD/Volt-Fraktion

Bernd Schreyer
Clara Nitsche
Angelika Pilz-Strasser
Hannah Gerstenkorn
Florian Roth
Sebastian Weisenburger
Sibylle Stöhr
Sofie Langmeier

Fraktion Die Grünen-Rosa Liste

(1)Siehe Antrag von SPD/Volt – Die Grünen-Rosa Liste vom 27. Juli 2021

Antrag

Die Münchner Schuldnerberatungsstellen sollen kurzfristig personell verstärkt werden, um den Folgen der Pandemie besser gerecht werden zu können. Die Finanzierung erfolgt aus dem Pandemiefolgen-Fonds(1)

Begründung

Vor allem Jugendliche und Soloselbständige haben sich während der Pandemie verschuldet. Bei den einen ist der Nebenjob weggebrochen, bei anderen die komplette Existenz. Dies hat zu deutlich verlängerten Wartezeiten bei den Beratungsstellen geführt. Diese sollen deshalb erneut mehr Personal bekommen.

gez.

Anne Hübner
Christian Köning
Christian Müller
Cumali Naz
Roland Hefter
Barbara Likus
Julia Schönfeld-Knor

SPD/Volt-Fraktion

Bernd Schreyer
Clara Nitsche
Angelika Pilz-Strasser
Hannah Gerstenkorn
Florian Roth
Sebastian Weisenburger
Sibylle Stöhr
Sofie Langmeier

Fraktion Die Grünen – Rosa Liste

(1)Siehe Antrag von SPD/Volt – Die Grünen-Rosa Liste vom 27. Juli 2021

Antrag

Der Nachbarschaftstreff JoMa in der Au wird dauerhaft mit den notwendigen Ressourcen ausgestattet, um Ende 2021 in Betrieb gehen und dann dauerhaft für alte und neue Auer da sein zu können.

Das Lotsenprojekt Pontis im Hasenbergl und die Beratungsstelle Wohnen und Existenzsicherung für Familien des Evangelischen Hilfswerks werden entfristet und dauerhaft gesichert.

Das neue Familienzentrum in der Nordhaide wird realisiert und dauerhaft finanziert. Die Finanzierung erfolgt aus dem Pandemiefolgen-Fonds.(1)

Begründung

Nachbarschaftsarbeit, die Beratung von besonders benachteiligten Münchnerinnen und Münchnern und die soziale Infrastruktur der Stadt möchten wir dauerhaft auf dem aktuell hohen Niveau sichern und bei Bedarf auch ausbauen. Die im Antrag benannten Institutionen sollen deshalb dauerhaft mit den benötigten finanziellen Mitteln ausgestattet werden.

gez.

Anne Hübner
Christian Köning
Lena Odell
Barbara Likus
Christian Müller
Cumali Naz
Roland Hefter
Lars Mentrup
Simone Burger

SPD/Volt-Fraktion

Bernd Schreyer
Clara Nitsche
Angelika Pilz-Strasser
Hannah Gerstenkorn
Florian Roth
Sebastian Weisenburger
Sibylle Stöhr
Sofie Langmeier

Fraktion Die Grünen – Rosa Liste

(1)Siehe Antrag von SPD/Volt – Die Grünen-Rosa Liste vom 27. Juli 2021

Antrag

Das Streetwork-Projekt für ältere Menschen, SAVE, soll an weiteren fünf Standorten zum 1.1.2022 eingeführt werden.
Das Projekt ist ein zentrales Element des Hilfenetzes der offenen Seniorenhilfe in München und besonders geeignet, um vereinsamte und hilfebedürftige Seniorinnen und Senioren zu unterstützen. Die Finanzierung erfolgt aus dem Pandemiefolgen-Fonds.(1)

Begründung

Das Streetwork-Projekt SAVE (Seniorinnen und Senioren aufsuchen im Viertel durch Expertinnen und Experten) ist an die Alten- und Service-Zentren angeschlossen und läuft aktuell an vier Standorten. Es soll Anfang 2022 in fünf weiteren ASZs starten. Die Streetworkerinnen und Streetworker kennen sich in ihren Vierteln aus und erreichen vor allem jene Seniorinnen und Senioren, die Hilfe benötigen, diese aber nicht von selbst suchen. Das aktuelle Modellprojekt zeigt, dass die Experten ältere Menschen durch Gespräche über einen längeren Zeitpunkt überzeugen können, benötigte Hilfe, etwa Arztbesuche oder ein warmes Mittagessen auch anzunehmen. Aber auch kurzfristige anonyme Beratungen sind auf Straßen oder Plätzen möglich und können Älteren in Not helfen. Dies ist mitten in einer vereinsamenden Pandemie wichtiger als je zuvor.

gez.

Anne Hübner
Christian Köning
Christian Müller
Cumali Naz
Roland Hefter
Barbara Likus
Lena Odell

SPD/Volt-Fraktion

Bernd Schreyer
Clara Nitsche
Angelika Pilz-Strasser
Hannah Gerstenkorn
Florian Roth
Sebastian Weisenburger
Sibylle Stöhr
Sofie Langmeier

Fraktion Die Grünen – Rosa Liste

(1)Siehe Antrag von SPD/Volt – Die Grünen-Rosa Liste vom 27. Juli 2021

Antrag

Der quartiersoffene Seniorentreff im neuen Pflegeheim der IKG im Prinz-Eugen-Park in Bogenhausen soll direkt nach der baulichen Fertigstellung im Jahr 2022 durch die Stadt gefördert in Betrieb gehen. Die Finanzierung erfolgt aus dem Pandemiefolgen-Fonds.(1)

Begründung

Das geplante Alten- und Service-Zentrum vor Ort wird frühestens ab 2022 gebaut, deshalb ist die schnellstmögliche Inbetriebnahme des Seniorentreffs in diesem Neubaugebiet umso dringlicher. Das Sozialreferat soll die notwendigen Ressourcen bereits ab 2022 zur Verfügung stellen.

Die SPD/Volt-Fraktion hatte bereits am 4.12.2020 einen ähnlich lautenden Antrag gestellt. Dieser ist jedoch noch nicht bearbeitet. Nachdem sich der Bau des ASZ jetzt verzögert, soll der Seniorentreff personell so ausgestattet werden, dass er auch ohne Kooperation mit dem geplanten ASZ funktioniert.

gez.

Anne Hübner
Christian Köning
Christian Müller
Cumali Naz
Roland Hefter
Nikolaus Gradl
Barbara Likus

SPD/Volt-Fraktion

Bernd Schreyer
Clara Nitsche
Angelika Pilz-Strasser
Hannah Gerstenkorn
Florian Roth
Sebastian Weisenburger
Sibylle Stöhr
Sofie Langmeier

Fraktion Die Grünen – Rosa Liste

(1)Siehe Antrag von SPD/Volt – Die Grünen-Rosa Liste vom 27. Juli 2021

Antrag

Alle Wohnen-im-Viertel-Standorte der GEWOFAG werden künftig mit je 0,5 Stellen Sozialpädagogik ausgestattet. Die Standorte benötigen dieses Personal, damit sie auch als Nachbarschaftstreff funktionieren für selbstständige Seniorinnen und Senioren, die einen wohnortnahen Ort zur Begegnung suchen. Die Finanzierung erfolgt aus dem Pandemiefolgen-Fonds.(1)

Begründung

„Wohnen im Viertel“ ist ein gemeinsames Angebot der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG und ambulanten Pflegediensten vor Ort, das aktuell in 14 Wohnanlagen der GEWOFAG angeboten wird. Ziel des Angebots ist, dass Menschen auch bei erhöhtem Bedarf an Hilfe und Pflege dort eigenständig wohnen können. Sie sollen möglichst lange in ihrem vertrauten Viertel leben können.

Zu jedem Standort von „Wohnen im Viertel“ gehören ungefähr 10 barrierefreie Wohnungen (das sind Wohnungen mit ausreichend Platz für das Leben im Rollstuhl) und ein Wohncafé. In dieses Wohncafé soll künftig ein Nachbarschaftstreff für Seniorinnen und Senioren integriert werden. Dafür wird pro Standort eine halbe Stelle benötigt.

Zusätzlich gibt es eine spezielle Wohnung zur zeitlich begrenzten Pflege, zum Beispiel nach einem Krankenhausaufenthalt. Alle Seniorinnen und Senioren in den Wohnanlagen der GEWOFAG können das Angebot also auch entsprechend kurzfristig in Anspruch nehmen. Ein ambulanter Pflegedienst ist vor Ort anwesend und immer erreichbar.

gez.
Anne Hübner
Christian Köning
Christian Müller
Cumali Naz
Roland Hefter
Barbara Likus

SPD/Volt-Fraktion

Bernd Schreyer
Clara Nitsche
Angelika Pilz-Strasser
Hannah Gerstenkorn
Florian Roth
Sebastian Weisenburger
Sibylle Stöhr
Sofie Langmeier

Fraktion Die Grünen – Rosa Liste

(1)Siehe Antrag von SPD/Volt – Die Grünen-Rosa Liste vom 27. Juli 2021