Zukunft für das Unionsbräu in Haidhausen sichern – Leerstand beenden, Gastronomie ermöglichen!
Aktualisiert am 25.06.2026
ANTRAG
Die Landeshauptstadt München wird gebeten,
1. das Gebäudeensemble des Unionsbräus in Haidhausen vom Kommunalreferat an die Münchner Wohnen zu übertragen bzw. die hierfür erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen;
2. die Münchner Wohnen mit der Erstellung eines Sanierungs- und Entwicklungskonzepts für das gesamte Gebäude zu beauftragen;
3. die leerstehenden, ehemals kulturell und gastronomisch genutzten Räumlichkeiten nach einer Sanierung dauerhaft einer sich selbst tragenden gastronomischen Nutzung mit kulturellem Angebot zuzuführen.;
4. dem Stadtrat darzustellen, welche baulichen Maßnahmen, Investitionen und zeitlichen Schritte hierfür erforderlich sind;
5. gemeinsam mit den potenziellen Betreiberinnen und Betreibern ein tragfähiges Konzept für die zukünftige Nutzung zu entwickeln.
BEGRÜNDUNG
Das Unionsbräu in Haidhausen ist ein geschichtsträchtiges Gebäude und ein wichtiger Bestandteil der Identität des Viertels. Über viele Jahrzehnte war es nicht nur Wohnort, sondern auch ein Ort der Begegnung, der Kultur und des gesellschaftlichen Lebens.
Während die Wohnungen weiterhin genutzt werden, stehen die ehemals kulturell und gastronomisch genutzten Räume seit Jahren leer. Dieser langjährige Leerstand ist sowohl für das Gebäude als auch für das Quartier unbefriedigend. Wertvolle gastronomische Flächen bleiben ungenutzt, kulturelle Angebote fehlen und ein wichtiger Treffpunkt für die Nachbarschaft ist verloren gegangen.
Die Bündelung der Verantwortung für das gesamte Gebäude bei der Münchner Wohnen bietet die Chance, die notwendigen Sanierungsmaßnahmen aus einer Hand zu planen und umzusetzen. Gleichzeitig kann so eine langfristige Perspektive für die Nutzung der leerstehenden Flächen geschaffen werden.
Ziel muss sein, den Leerstand endlich zu beenden und die Räumlichkeiten wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ohne dass der Landeshauptstadt München daraus finanzielle Belastungen entstehen. Dabei soll insbesondere eine Gastronomie mit kulturellem Programm ermöglicht werden. Das Unionsbräu kann so wieder zu einem lebendigen Ort für Begegnung, Gemeinschaft und Kultur in Haidhausen werden.
Die Landeshauptstadt München hat ein großes Interesse daran, historisch bedeutende Gebäude zu erhalten und kulturelle Infrastruktur in den Stadtvierteln zu stärken. Die Sanierung und Wiederbelebung des Unionsbräus wäre hierfür ein wichtiges Signal und ein Gewinn für den gesamten Stadtbezirk.
SPD-Fraktion
Roland Hefter
Anne Hübner
Lars Mentrup
Kathrin Abele
Dr. Julia Schmitt-Thiel
Arda Celik
Mitglieder des Stadtrates
