München bekommt eine Freddie-Mercury-Straße

17. September 2020

Queen-Sänger Freddie Mercury sowie die Schauspielerinnen Romy Schneider und Ruth Leuwerik haben nun in München eigene Straßen und Plätze. Das hat der Kommunalausschuss des Stadtrats in seiner Sitzung am heutigen Donnerstag einstimmig beschlossen. Auf Vorschlag der SPD/Volt-Fraktion sollen die noch lebenden Queen-Mitglieder Brian May und Roger Taylor zur Einweihungsfeier der Freddie-Mercury-Straße eingeladen werden.

Die SPD-Stadträte Lars Mentrup, Nikolaus Gradl und Christian Vorländer (von links) stehen mit dem Schild der neuen Freddie-Mercury-Straße vor der Deutschen Eiche. Foto: Melanie Staudinger
Die SPD-Stadträte Lars Mentrup, Nikolaus Gradl und Christian Vorländer (von links) stehen mit dem Schild der neuen Freddie-Mercury-Straße vor der Deutschen Eiche. Foto: Melanie Staudinger

Die Straßen liegen im Stadtteil Neuhausen zwischen der Dachauer Straße und der Heßstraße auf dem Gelände des neuen Kreativquartiers. Dort werden nicht nur Wohnungen und eine Kindertagesstätte entstehen, sondern auch Gebäude, in denen die Kultur- und Kreativwerkstatt Platz finden wird. Ziel der Stadt ist es hierbei, Wohnen, Arbeiten, Kunst und Kreativität eng miteinander zu verknüpfen.

Dazu sagt Stadtrat Nikolaus Gradl:

„Freddie Mercury ist nicht nur ein Weltstar, sondern lebte für sechs Jahre im Münchner Glockenbachviertel. Wir freuen uns, dass noch vor seinem 30. Todestag am 24. November 2021 eine Straße im Kreativquartier nach ihm benannt wird. Es ist zudem Zeit, dass in Straßennamen mehr Frauen berücksichtigt werden. Umso erfreulicher ist es, dass mit dem Romy-Schneider-Platz und der Ruth-Leuwerik-Straße zwei von drei Straßen nach großen Schauspielerinnen benannt werden.“

Die SPD-Stadträtinnen Kathrin Abele (links) und Julia Schönfeld-Knor halten die Straßenschilder für Romy Schneider und Ruth Leuwerik hoch. Foto: Melanie Staudinger
Die SPD-Stadträtinnen Kathrin Abele (links) und Julia Schönfeld-Knor halten die Straßenschilder für Romy Schneider und Ruth Leuwerik hoch. Foto: Melanie Staudinger

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