Aktualisiert am 27.11.2025
Genug Platz für alle: Parken auf breiten Gehwegen
München 26. November 2025
Mit zwei Reifen auf dem Gehweg: In vielen Münchner Straßen parken Anwohnerinnen und Anwohner so seit Jahren. Seit Monaten leiden die Anwohnenden unter hohen Bußgeldern, die es früher so nicht gab. Dort, wo genügend Gehwegbreite für den Fußverkehr bleibt, will die Rathaus-SPD das jetzt offiziell erlauben.
Die SPD-Stadtratsfraktion hat heute beantragt, dass das sogenannte Gehwegparken in Teilen der Stadt künftig möglich ist. Wo Rollstühle, Kinderwägen etc. auch weiterhin gut Platz finden – also bei mehr als 1,60 Meter Restbreite – soll die bisher geduldete Praxis rechtssicher legalisiert werden. Das zuständige Mobilitätsreferat soll ein Konzept mit möglichen Maßnahmen ausarbeiten und testweise in Laim und Moosach umsetzen. In beiden Stadtbezirken ist die Situation aktuell besonders angespannt.
„Ich will, dass wir das Gehwegparken in München endlich klar, fair und rechtssicher regeln. Mein Ziel: Barrierefreiheit für Fußgänger – und gleichzeitig realistische Lösungen für alle, die auf ein Auto angewiesen sind. Mit einem Konzept, das 1,60 Meter Mindestbreite für Gehwege garantiert, wollen wir Konflikte vermeiden und das Miteinander stärken.“
Oberbürgermeister Dieter Reiter
Dort, wo die Gehwege nicht breit genug sind, man aber weiterhin nicht auf Parkplätze verzichten kann, soll die Stadtverwaltung andere Lösungen finden und dem Stadtrat zur Entscheidung vorlegen. Möglich wären verkehrsberuhigte Bereiche, das Anordnen einseitigen Parkens und alle anderen Möglichkeiten, mit denen Parkmöglichkeiten, Barrierefreiheit und Fußverkehr in Einklang gebracht werden können.
In den letzten Monaten gab es eine große Welle an Bußgeldern für Anwohnende, die ihre Autos wie gewohnt in ihrer Straße abgestellt haben. Die neue Praxis – auch unterstützt durch Online-Meldeportale für Falschparker – hat bei vielen für Unsicherheit gesorgt. Andere Parkmöglichkeiten sind in vielen Vierteln nicht gegeben. Für die SPD-Fraktion ist deshalb klar: Dort, wo das Gehwegparken niemandem schadet, soll es erlaubt werden.
„Ich erlebe täglich, wie angespannt die Lage gerade ist: Anwohnende finden keine Parkplätze, die Polizei bearbeitet tausende Anzeigen, und die Fronten verhärten sich. Man kann nicht einfach jahrelang dulden und nun plötzlich bestrafen, ohne Lösungen anzubieten. Das ist kein Entweder-oder, sondern ein Miteinander. Mit unserem Antrag schaffen wir endlich Klarheit: Wo es niemandem schadet, machen wir Gehwegparken legal. Wo es zu eng ist, braucht es andere Lösungen. Das ist bringt Rechtssicherheit für Anwohnende, Polizei und Verwaltung und eine vernünftige Balance für alle – für Menschen, die auf ihr Auto angewiesen sind, genauso wie für Fußgänger*innen und Rollstuhlfahrer*innen.“
Bürgermeisterin Verena Dietl
Die SPD-Stadtratsfraktion im Münchner Rathaus hat ihren Kurs klar gesetzt: Für ein soziales München, in dem alle gut leben, das verlässlich funktioniert, sicher ist. Wir machen Politik, die klug soziale, ökologische, wirtschaftliche und finanzielle Aspekte miteinander denkt. Wir gehen nicht den bequemen, sondern den zukunftsfähigen Weg.
Den o.g. Stadtratsantrag finden Sie hier.


„Ich will, dass wir das Gehwegparken in München endlich klar, fair und rechtssicher regeln. Mein Ziel: Barrierefreiheit für Fußgänger – und gleichzeitig realistische Lösungen für alle, die auf ein Auto angewiesen sind. Mit einem Konzept, das 1,60 Meter Mindestbreite für Gehwege garantiert, wollen wir Konflikte vermeiden und das Miteinander stärken.“
„Ich erlebe täglich, wie angespannt die Lage gerade ist: Anwohnende finden keine Parkplätze, die Polizei bearbeitet tausende Anzeigen, und die Fronten verhärten sich. Man kann nicht einfach jahrelang dulden und nun plötzlich bestrafen, ohne Lösungen anzubieten. Das ist kein Entweder-oder, sondern ein Miteinander. Mit unserem Antrag schaffen wir endlich Klarheit: Wo es niemandem schadet, machen wir Gehwegparken legal. Wo es zu eng ist, braucht es andere Lösungen. Das ist bringt Rechtssicherheit für Anwohnende, Polizei und Verwaltung und eine vernünftige Balance für alle – für Menschen, die auf ihr Auto angewiesen sind, genauso wie für Fußgänger*innen und Rollstuhlfahrer*innen.“