Aktualisiert am 06.03.2026

Selbstbestimmt im Alter: Hauswirtschaftliche Hilfen in jedem ASZ!

LHM soll Altenhilfe-Pilotprojekt verstetigen und ausweiten

München, 03. März 2026

Einkaufen, kleine Haushaltsreparaturen, Aufräumen: Viele Aufgaben in den eigenen vier Wänden werden im Alter zunehmend schwieriger, vor allem, wenn man gerade nicht fit ist, aus dem Krankenhaus nach Hause kommt oder helfende Angehörige ausfallen. Damit Seniorinnen und Senioren so lange wie möglich selbstbestimmt wohnen können, will die Rathaus-SPD die hauswirtschaftliche Unterstützung durch die Alten- und Service-Zentren (ASZ) flächendeckend ausweiten.

 

Das seit 2024 laufende Modellprojekt „hauswirtschaftliche Hilfen“, bei dem Hauswirtschaftskräfte ältere Menschen zuhause unterstützen, soll sich künftig aufs ganze Stadtgebiet erstrecken. Die SPD-Stadtratsfraktion fordert die sofortige Entfristung der bisher testweise eingerichteten Stellen und will ein stufenweises Ausbaukonzept für alle Alten- und Service-Zentren, bei denen ein entsprechender Bedarf besteht.

Die für die Entfristung der bestehenden Projekte notwendigen finanziellen Mittel hatte der hatte der Stadtrat bereits Ende 2023 dauerhaft auf SPD-Initiative beschlossen. Seit November 2024 bieten fünf ASZ (u.a. in Sendling, Milbertshofen, Westend) und das Quartier an der Mitterfeldstraße den Dienst an. Die Resonanz ist durchweg positiv: Viele Menschen höheren Alters kommen in der eigenen Wohnung zwar gut und selbstbestimmt durch den Alltag; manchmal gibt es aber dann den einen Handgriff, der mit Unterstützung besser funktioniert und dann auch schwere Haushaltsunfälle wie beispielsweise den Sturz von einer Leiter verhindert. Hier kann die Hauswirtschaftskraft helfen: Beim Einkauf, nach dem Klinikaufenthalt, beim Gardinenaufhängen oder Fensterputzen. Diese schnelle Unterstützung macht den Unterschied und sorgt dafür, dass viele auch im Alter in ihrer Wohnung bleiben können. Das ASZ hilft dann auch dabei, längerfristig tragfähige Unterstützungskonzepte aufzubauen, wenn hauswirtschaftliche Hilfe nicht nur manchmal oder im Krankheitsfall benötigt wird.

Das Sozialreferat soll den Stadtrat nach Abschluss des aktuell laufenden Zukunftssicherungsprozesses befassen und einen stufenweisen Ausbau vorschlagen.

Anne Hübner„Regelmäßig treffe ich Seniorinnen und Senioren in den ASZ. Viele sind schon deutlich über 80. Für alle ist es der größte Wunsch, so lange wie möglich selbstbestimmt zu wohnen. Diesen Wunsch möchten wir so gut es geht unterstützen. Ein Klinikaufenthalt oder ein Sturz dürfen nicht gleich ins Altenheim führen – hier ist eine Übergangshilfe Gold wert. Das Projekt hat sich bewährt und soll ein fester Teil unserer sozialen Infrastruktur werden.“

Anne Hübner, SPD-Fraktionsvorsitzende

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Die SPD-Stadtratsfraktion im Münchner Rathaus hat ihren Kurs klar gesetzt: Für ein soziales München, in dem alle gut leben, das verlässlich funktioniert, sicher ist. Wir machen Politik, die klug soziale, ökologische, wirtschaftliche und finanzielle Aspekte miteinander denkt. Wir gehen nicht den bequemen, sondern den zukunftsfähigen Weg.