Kultursommer in der Stadt: Künstler*innen brauchen jetzt Unterstützung!

SPD-Stadträtin Julia Schönfeld-Knor
Foto: Carmen Lindemann

23. Juni 2020

Die Kultur ist in Zeiten der Krise wichtiger denn je. Die SPD/Volt-Stadtratsfraktion will deshalb dafür sorgen, dass Künstler*innen trotz der aktuellen Einschränkungen Auftrittsmöglichkeiten haben und dass Kultureinrichtungen möglichst kostendeckend wiedereröffnen können.

Dazu fordert SPD/Volt gemeinsam mit dem Koalitionspartner im Stadtrat, der Fraktion Die Grünen-rosa liste, ein zusätzliches Budget für das Kulturprogramm im Sommer sowie städtische Flächen zur Nutzung für Kultureinrichtungen.

Dazu sagt die kulturpolitische Sprecherin der Fraktion, SPD-Stadträtin Julia Schönfeld-Knor:

„Das kulturelle Leben in unserer Stadt kehrt zurück – und es braucht Unterstützung. Denn nur schrittweise und mit starken Einschränkungen können Kultureinrichtungen ihren Betrieb derzeit wieder aufnehmen. Besonders für kleinere Kunst- und Kulturhäuser ist es kaum möglich, mit diesen Einschränkungen Veranstaltungen kostendeckend zu bekommen. Wir wollen Starthilfe geben: Um Einrichtungen bei der Wiedereröffnung zu unterstützen, größere und damit kostendeckende Veranstaltungen zu ermöglichen, sollen städtische Flächen zur Verfügung gestellt werden. Das stützt nicht nur die Kultureinrichtungen unserer Stadt, sondern sorgt auch dafür, dass Künstlerinnen und Künstlern wieder die Möglichkeit gegeben wird, ihr Schaffen zu präsentieren. Neben städtischen Flächen kann es auch auf Privatgrund Möglichkeiten geben. Wir haben deshalb auch bereits beantragt, dass die Stadt das Projekt ,Kultur vor dem Fenster‘ unterstützt. Dabei werden lokalen Künstlerinnen und Künstlern Auftrittsmöglichkeiten auf privaten Grundstücken, zum Beispiel in Gärten oder Innenhöfen vermittelt.“

SPD-Stadtrat Roland Hefter, stellv. kulturpolitischer Sprecher, sagt:

„Diesen Sommer soll die Stadt zur Bühne werden: Wir fordern ein zusätzliches Budget, mit dem das Kulturprogramm im Rahmen des Konzepts ,Sommer in der Stadt‘ erweitert wird. Es soll zusätzliche Auftrittsmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler geben. Insbesondere bitten wir das Kulturreferat auch um ein Konzept, die freien Künstlerinnen und Künstler zu unterstützen. Unser Ziel ist es, dass die gesamte Bandbreite der Münchner Kulturszene auch in diesem Sommer sichtbar wird. Auch große Veranstaltungen mit bis zu 500 Plätze könnten möglich sein – wir wollen prüfen lassen, ob das auf der Theresienwiese geht. Ganz wichtig ist, dass jetzt schnell und kreativ gehandelt wird. Die Kunst- und Kulturschaffenden in unserer Stadt brennen darauf, wieder aufzutreten. Die Münchnerinnen und Münchner, die den Sommer zum großen Teil in der Stadt verbringen werden, hoffen ebenso auf ein vielfältiges Programm. Das wollen wir möglich machen.“

Die entsprechenden Anträge finden Sie hier:

Münchner Sommer der Künstler*innen – wir sind zurück!

Kunst- und Kulturszene bei der Wiedereröffnung unterstützen: städtische Flächen zur Verfügung stellen

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