SPD/Volt will Unterstützung für ältere Münchner*innen in der Krise

Die SPD-Fraktionsvorsitzende Anne Hübner
Foto: Susie Knoll

29. Mai 2020

Die Fraktion SPD/Volt setzt sich dafür ein, dass Senior*innen und Pflegebedürftige in der aktuellen Krise nicht vergessen werden. Wichtige Angebote in den Vierteln sollen bald wieder öffnen und pflegende Angehörige entlastet werden.

Besonders auch auf die älteren Münchnerinnen und Münchnern muss jetzt geachtet werden. Davon ist die Stadtratsfraktion SPD/Volt überzeugt, denn die sozialen Beschränkungen, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie notwendig sind, haben Kontakte und Unterstützung für Seniorinnen und Senioren in den vergangen Monaten erschwert. In einem Antrag fordert die Fraktion SPD/Volt, die Alten- und Service-Zentren (ASZ) bald wieder zu eröffnen.

Die SPD/Volt-Fraktionsvorsitzende Anne Hübner, sozialpolitische Sprecherin, sagt dazu:

„Die Alten- und Service-Zentren behutsam wieder zu eröffnen, ist aus unserer Sicht ein wichtiger Schritt, um gerade alleinlebenden Münchner Seniorinnen und Senioren zu signalisieren, dass auch für sie menschliche Kontakte und ein Leben außerhalb der eigenen Wohnung bald wieder möglich werden sollen. Natürlich braucht es dafür ein sinnvolles Gesamtkonzept und Schutzmaßnahmen, um der besonderen Gefährdung älterer Menschen gerecht zu werden. Bis es soweit ist, hoffe ich, dass die Beschäftigten in den ASZ hilfsbedürftige Ältere auch weiterhin so gut unterstützen wie in den vergangenen Monaten. Ohne die unzähligen Besuche an der Haustür, das warme Mittagsessen nach Hause, die Telefonseelsorge und das Tätigen von Einkäufen, hätten viele ältere Münchnerinnen und Münchner es kaum durch die Krise geschafft.“

In einem weiteren Antrag setzt sich die Fraktion SPD/Volt dafür ein, pflegende Angehörige zu entlasten und zu klären, ob und unter welchen Rahmenbedingungen Heimaufnahmen, insbesondere demenzkranker Menschen, derzeit möglich sind.

Dazu sagt Anne Hübner:

„Für viele pflegende Angehörige waren die letzten Wochen eine enorme Belastung. In den Heimen waren weder Besuch noch Aufnahmen möglich, die Tagespflegen waren geschlossen. Insbesondere für demenzkranke Pflegebedürftige ist eine Heimaufnahme auch bei dringendem Bedarf noch immer kaum möglich. Das lässt viele Angehörige in verzweifelten Überlastungssituationen zurück. Hier müssen gemeinsam mit allen Beteiligten schnell Lösungen gefunden werden, um diese Angehörigen nicht allein zu lassen und die pflegerische Versorgung ihrer Lieben zu gewährleisten.“

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