Kitas

Eltern besser über Gebühren in Kitas informieren

Neue Gebühren für Kindertagesstätten sollen frühestens im Herbst 2024 kommen. Doch bis dahin sollen die Familien in München nicht im Ungewissen sein. Deshalb fordert die SPD/Volt-Fraktion im Stadtrat das Bildungsreferat auf, Eltern umfassend und schnell über mögliche Auswirkungen der aktuell geplanten Defizitverträge mit den Kitas aufzuklären.

Aufgrund rechtlicher Zwänge muss die Stadt München ihr bewährtes System der Förderung für Kitas umstellen. Nur so kann sie auch künftig niedrige Gebühren für Familien sicherstellen. Erneut aber drohen private Träger damit, auch gegen dieses neue System der Defizitverträge zu klagen. Einzelne Kitas haben Eltern Briefe geschrieben, dass sie künftig statt 162 Euro mehr als 1000 Euro pro Monat verlangen müssten, um kostendeckend arbeiten zu können. Eine Notwendigkeit für Erhöhungen aber sieht SPD/Volt nicht.

Anne Hübner„Die Verunsicherung bei Münchner Eltern ist groß. Dabei streben wir ein System für private Träger an, das ihnen Rücklagen für Investitionen und ein auskömmliches Wirtschaften ermöglicht. Es gibt also keine Zwangsläufigkeit, künftig exorbitante Gebühren zu verlangen. Um die Eltern aufzuklären und die Öffentlichkeit angemessen zu informieren, soll das Referat für Bildung und Sport eine Kampagne starten.“

Anne Hübner, Vorsitzende der SPD/Volt-Fraktion

Den Antrag der SPD/Volt-Stadtratsfraktion zur besseren Information der Eltern in Kitas finden Sie unter diesem Link.

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