Rettungsschirm für ÖPNV ist zwingend nötig

07. Mai 2021

Insgesamt zwei Milliarden Euro werden Bund und Länder für die Nahverkehrsunternehmen in der Corona-Krise bereitstellen. Das begrüßt die SPD/Volt-Fraktion im Münchner Stadtrat. Denn nur mit diesen Finanzhilfen kann die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ihr Angebot aufrechterhalten und weiter ausbauen.

Die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG bekommt Geld von Land und Bund. Foto: pixabay
Die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG bekommt Geld von Land und Bund. Foto: pixabay

Dazu sagt Christian Köning, finanzpolitischer Sprecher der SPD/Volt-Fraktion:

„Es sind erneut Olaf Scholz und die SPD, die erfolgreich für die kommunalen Verkehrsunternehmen gekämpft haben. Wir haben in München trotz geringerer Fahrpreiseinnahmen das Angebot im ÖPNV aufrechterhalten und freuen uns heute, dass diese Vorleistung nicht komplett der Stadthaushalt tragen muss. Der ÖPNV ist das Verkehrsmittel für alle, er ist infektiologisch sicher und der Mobilitätsgarant für unsere Stadtgesellschaft – daran werden wir politisch immer festhalten.“

Und Nikolaus Gradl, verkehrspolitischer Sprecher, sagt:

„Mit dem zweiten Rettungsschirm kann es uns gelingen, den öffentlichen Nahverkehr in München weiter auszubauen, obwohl wir starke Einnahmenverluste durch die Corona-Pandemie hinnehmen mussten. Das ist wichtig, denn nur mit einem starken ÖPNV kann uns eine soziale Verkehrswende für alle gelingen.“

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