Temporäres Pop-Up-Wohnen in leerstehenden Bürogebäuden ermöglichen

Aktualisiert am 25.06.2026

ANTRAG

Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung wird aufgefordert, bessere Möglichkeiten für Pop-up Wohnen für junge Menschen in leerstehenden Bürogebäuden zu schaffen. Dabei sollen insbesondere verwaltungs- und genehmigungstechnische Hindernisse beseitigt werden, die bislang eine temporäre Umnutzung von leerstehenden Büroimmobilien erschweren.


BEGRÜNDUNG

Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ist in München besonders groß. Gleichzeitig stehen diverse große Bürogebäude im Stadtgebiet leer. Eine temporäre Nutzung dieser leerstehenden Immobilien für Pop-Up-Wohnen würde einen Beitrag zur Entspannung der Wohnsituation in München leisten und könnte insbesondere für junge Berufstätige, Azubis oder Studierende eine gute Möglichkeit sein, eine Wohnung zu finden. Gleichzeitig könnten mehr Eigentümer*innen von Büroimmobilien überzeugt werden, in eine nur temporäre Umnutzung in Wohnraum einzuwilligen – hier stellt bisher die Aussicht, eine dauerhafte Umwandlung in Wohnraum nicht mehr rückgängig machen zu können, teilweise ein Hindernis dar.

 

SPD-Fraktion
Simone Burger
Christian Köning
Kathrin Abele
Lars Mentrup
Arda Celik
Paula Gundi
Felix Lang
Lena Odell
Monika Schmid-Balzert
Dr. Julia Schmitt-Thiel

Fraktion Grüne-Rosa Liste
Sibylle Stöhr
Christian Smolka
Jens Mühlhaus
Sebastian Weisenburger
Florian Schönemann

Fraktion FDP-Freie Wähler
Prof. Dr. Jörg Hoffmann
Andreas Staufenbiel
Dagmar Föst-Reich
Prof. Dr. Michael Piazolo
Patricia Riekel

Mitglieder des Stadtrates